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Martin MITCHELL
Beiträge: 26 | Zuletzt Online: 01.07.2019
Name
Martin MITCHELL
E-Mail:
martinidegrossi@yahoo.com.au
Geburtsdatum
28. Juli 1946
Beschäftigung
Schon seit ungefähr Mitte 2003, im Interesse von Ehemaligen Heimkindern, aktiv beschäftigt im Internet mit der Aufarbeitung des Unrechts und Leids in der Heimerziehung der Nachkriegsjahrzehnte in Westdeutschland.
Hobbies
Politik; Rechtswissenschaften; Menschenrechte; Bürgerrechte; Lesen; Studieren; Architektur; Wandern; Radeln; Singen; Gartenpflege
Wohnort
Adelaide, Süd Australien
Registriert am:
23.03.2019
Beschreibung
.
Ehemaliges Heimkind (Jg. 1946). Ich selbst war, u.a., in „Freistatt“ in »Gruppe 1, Haus Neuwerk«, in 1963/64, und musste dort, wie im Film "FREISTATT" und in der dazugehörigen Dokumentation gezeigt, unentgeldlich für die „von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“ / die „Diakonie“ / die „Evangelisch-Lutherische Kirche“ / die „Evanglische Kirche in Deutschland“ („EKD“) im Moor malochen, d.h. Zwangsarbeit leisten, before es mir im März 1964, im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten gelang nach Australien auszuwandern, um mich dort meinen Eltern, die schon im Jahr 1962 ausgewandert waren, anzuschließen.
.
Geschlecht
männlich
    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 24.06.2019

      .
      Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ lässt wissen – für alle die es interessiert.

      .
      ● Ehemalige Heimkinder fordern eine von den Kirchen finanzierte Opferrente in angemessener Höhe auf Lebenszeit.

      .
      epd - Evangelischer Pressedienst - evangelisch.de

      Einer der Medienarme der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND Evangelisch.de, am 18.06.20129, berichtet wie folgt über die Forderungen der Opfervertreter der Ehemaligen Heimkinder und bezieht sich dabei auf den Offenen Brief vom 29.04.2019 an die Deutsche Bischofskonferenz : ( Siehe den unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier in diesem Thread. )

      QUELLE: https://www.evangelisch.de/inhalte/156748/18-06-2019/ehemalige-heimkinder-fordern-opferrente-auf-lebenszeit?fbclid=IwAR1mid3sMIis5N0EDuoWBVEyp3Ng_YmygJUy3cEaEt71xtJs4wwrsfQxmr8 :

      Zitat
      .
      BEZIEHUNG UND FAMILIE

      Ehemalige Heimkinder fordern Opferrente auf Lebenszeit

      Der Verein ehemaliger Heimkinder fordert eine von den Kirchen finanzierte Opferrente für ehemalige Heimkinder. "Wir wollen, dass ehemalige Heimkinder ein menschenwürdiges Leben führen können", sagte die Sprecherin des Vereins, Doris Petras, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag.

      Di. 18.06.2019 / epd

      Viele ehemalige Heimkinder, die Opfer von Gewalt wurden, seien nie erwerbstätig gewesen und lebten heute von der Grundsicherung. Von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hatte der Verein eine monatliche Rente von 500 Euro bis ans Lebensende gefordert, die nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet wird.

      Außerdem fordert der Verein in einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief an die Bischofskonferenz eine umfassende und unabhängige Aufarbeitung. "Bislang werden immer nur Fragmente des Missbrauchs von Heimkindern aufgearbeitet", kritisierte Petras. Ein entsprechender Brief [auch] an die evangelische Kirche sei bereits in Arbeit, teilte Petras mit.

      ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


      Leseempfehlung

      [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/150261/25-06-2018/die-evangelische-kirche-ekhn-hat-die-geschichte-der-heimkinder-der-nachkriegszeit-aufgearbeitet ]


      "Manches Heim knüpfte nahtlos an die NS-Zeit an"

      Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat Schicksale von Heimkindern in der Nachkriegszeit aufgearbeitet. Petra Knötzele erzählt, wie rechtlos Kinder waren, wie sie ruhig gestellt wurden und wie Erwachsene mit Heimkinder-Biografie nach ihrer Kindheit forschen können.

      ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

      In einem Antwortschreiben der Bischofskonferenz, das dem epd vorliegt, lehnt deren Sekretär Hans Langendörfer eine solche Opferrente ab und verweist auf bereits geleistete Entschädigungen durch die »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"«. Die Bischofskonferenz bestätigte auf Anfrage am Dienstag [ 18.06.2019 ] den Briefwechsel, wollte sich aber nicht öffentlich zu der Forderung des Vereins äußern.

      Konkret geht es um Hunderttausende Menschen, die in der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 beziehungsweise in der DDR bis 1990 in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie untergebracht waren. In den Heimen wurde den Kindern und Jugendlichen oft systematisch Leid und Unrecht angetan. Unter anderem wurden an ihnen Medikamententests vorgenommen, oder sie wurden zu Arbeitseinsätzen gezwungen. Viele von ihnen wurden in den Heimen Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch. Viele der Heime waren in kirchlicher Trägerschaft.

      Anfang
      2017 war von Bund, Ländern und Kirchen [ für damalige Psychiatrie-Patienten und ehemalige Insassen von Behinderten-Einrichtungen ] die »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« gegründet worden. Betroffene können über die »Stiftung« eine pauschale Entschädigung in Höhe von 9.000 Euro sowie Rentenersatzleistungen von bis zu 5.000 Euro erhalten. Anträge dafür werden noch bis 31. Dezember 2020 angenommen. Nach Angaben des Arbeits- und Sozialministeriums von Mai 2019 haben bundesweit bislang rund 14.000 Betroffene von den einmaligen Entschädigungszahlungen Gebrauch gemacht. Es seien bisher rund 64 Millionen Euro ausgezahlt worden.

      ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


      MEHR ZU HEIMKINDER

      Artikel

      Kirchen und Politik bekennen Schuld für Unrecht an Heimkindern
      [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/156268/13-05-2019/kirchen-und-politik-bekennen-schuld-fuer-unrecht-heimkindern?kamp=b-012 ]

      Artikel

      Von den Großen lernen [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/155734/02-04-2019/netzwerk-oeffentlichkeitsarbeit-2019-ueber-krisenkommunikation-der-kirche-koeln?kamp=b-012 ]

      .



      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
      .

    • .
      Die Pharmazeutin und Forscherin Doktorandin Silvia Wagner bat mich heute folgende Annouce im Internet zu verbreiten:

      Zitat
      .
      Ehemalige Heimkinder gesucht
      .
      Für ein Gespräch/Interview über Medikamentenversuche an Heimkindern
      in den 1950er bis 1970er Jahren


      Wer wird gesucht?

      Ehemalige Heimkinder, die in den 1950er bis 1970er Jahren Medikamentenversuchen bzw. Medikamentenmissbrauch ausgesetzt waren.
      (
      Betroffene, die damals in einer Psychiatrie oder in einer Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung untergebracht waren, sollen im Rahmen dieser Studie nicht befragt werden ).

      Wann:

      Zwischen August und September 2019

      Wofür:

      Für ein Gespräch über das persönliche Erleben des Medikamentenmissbrauchs. Im Fokus dabei sollen die psychische Verarbeitung dieser Erlebnisse und die Hindernisse in der Verarbeitung stehen.

      Warum:

      Um einen Beitrag in der Aufarbeitung der Geschehnisse zu leisten sowie zu reflektieren wie der (gesellschaftliche) Umgang mit Traumata nachdem sie geschehen sind aussehen sollte, möchte ich diese Studie durchführen und dafür mit ihnen ein Gespräch führen.

      Zu meiner Person:

      Mein Name ist Jakob Schlottner. Ich bin 24 Jahre alt und studiere Psychologie im Master an der Universität zu Lübeck. Ich setzte mich schon länger mit traumatischen Erlebnissen in der Generation meiner Großeltern (Flucht aus Ostpreußen) und wie sich diese Erlebnisse auch noch heute auswirken, auseinander. Vor dem Hintergrund dieses schon bestehenden Interesses und der seit kurzem beginnenden Aufarbeitung der Medikamentenversuche in Heimen in den 1950er bis 1970er, hat sich nun dieses Thema für meine Masterarbeit entwickelt.

      Ich bin interessiert an einem von Ihnen aktiv mitgestalteten Gespräch, um ihre Erfahrungen für meine Masterarbeit aber auch für einen kleinen Beitrag zur Aufarbeitung der Medikamentenversuche zu nutzten. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und persönliche Daten unkenntlich gemacht.

      Für Ihre Mithilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar!

      Wie:

      Bei Interesse melden Sie sich bei mir und wir vereinbaren ein Treffen:
      Tel.: 0160/99446951
      Email:
      jakobschlottner[a]gmail.com

      .


      Wegen dem in der Annonce angegebenen Zeitfenster, bin ich der Meinung, dass es sich hier ausschließlich um Ehemalige Heimkinder-WEST handelt, die für ein diesbezügliches Gespräch/Interview gesucht werden.

      Das vollständige Profil von Jakob Schlottner kann man auch schon mal hier @ https://www.couchsurfing.com/people/jakob-schlottner einblicken.


      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
      .

    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 20.06.2019

      .
      Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ lässt wissen – für alle die es interessiert.

      .
      ● Ehemalige Heimkinder fordern eine von den Kirchen finanzierte Opferrente in angemessener Höhe auf Lebenszeit.

      .
      Ein Schreiben der Opfervertreter, dass bisher von den KATHOLISCHEN Empfängern unbeantwortet bleibt.

      Mehr zutreffend auf die Situation im Westen als auf die Situation im Osten.

      Zitat
      .
      VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER - VEH e.V.
      Sprecherin für VEH e.V. – Doris Petras,
      Elsen 23, 48720 Rosendahl, Nordrhein-Westfalen, BRD;

      SELBSTHILFEGRUPPEN FRANKFURT/HANNOVER
      Sprecher für die Selbsthilfegruppen – Helfried Gareis
      Engelthalerstraße 16, 60435 Frankfurt/M, Hessen, BRD



      Deutsche Bischofskonferenz
      z. Hd. Herrn P. Dr. Hans Langendörfer
      Postfach 2962, 53019 Bonn, BRD



      Datum: 29.04.2019


      OFFENER BRIEF


      Az. PA S 0484/19


      Sehr geehrter Herr Dr. Langendörfer!

      Mit großem Befremden haben die Leitung des VEH e.V. und die Mitglieder der Selbsthilfegruppen Ihr Schreiben vom 01.04.2019 zur Kenntnis genommen.

      Zur berechtigten Mindestforderung rufen Sie in Erinnerung, dass Leistungen in Anerkennung des Leids und Hilfen aus dem Fonds Heimerziehung gezahlt wurden. Weiter berufen Sie sich auf unabhängige Untersuchungen und Studien, die sich stets als Gefälligkeitsgutachten herausgestellt haben. Der Vorgang um Prof. Christian Pfeiffer hat uns allen sehr drastisch vorgeführt, was sich Staat und Kirchen unter Aufklärung vorstellen. Nämlich: Vertuschung durch gefälschte bzw. verkürzte Statistik unter Geringschätzung ehemaliger Heimkinder und sexuell missbrauchter Opfer. IhreVorstellungen zur Beweislastverteilung sind überhaupt nicht nachvollziehbar; schließlich missbrauchen Staat und Kirchen ihr Daten- und Informationsmonopol. Zur Beweislast später mehr. Nun rufen wir in Erinnerung, dass die sog. etablierten Parteien in staatsrechtlich höchst bedenklicher Weise zum Heimskandal der Nachkriegszeit ein parlamentarisches Outsourcing beschlossen haben. So konnten die Verantwortlichen als Richter in eigener Sache agieren und im Endbericht des Runden Tisches Geschichtsunterdrückung- und fälschung betreiben. Der Höhepunkt der Selbstgerechtigkeit besteht darin, dass die Verantwortlichen einfach behauptet haben, „.....ein Unrechtssystem war es aber nicht!“ (Abschlussbericht RTH Seite 31) Wir sind nicht bereit, der „Aufarbeitungsindustrie“ von Staat und Kirchen zu folgen. Die ständig wiederholten Hinweise auf den Zeitgeist sind absurd, denn Christliche Botschaft und verfassungsrechtliche Grundordnung dürfen nicht dem Zeitgeist unterliegen, als wäre die Rechtsordnung nur Dekoration.

      Zahlreiche Historiker, darunter viele aus den theologischen Fakultäten, betreiben beharrlich ihre Strategie der Verharmlosung und geben nur zu, was alle Beteiligten bereits wissen. Nonsensrituale wie Entschuldigung oder Bitte um Verzeihung sind obsolet. Ein Schuldeingeständnis zum tatsächlich geschehenen systematischen Unrecht in den Heimen der Nachkriegszeit (40iger-70iger Jahre) ist nun spruchreif bzw. überfällig. Die gesamte Aufarbeitung muss ehrlich werden. Es muss Schluss sein mit einfachen Erklärungen. Es ist zu einfach, die Gewaltherrschaft im 3.Reich als Quelle allen Übels zu bezeichnen. Tatsächlich ist es so, dass die Hierarchisierung von Kulturen und Kodierung von Menschen klerikale Wurzeln hat. Die Nazis waren zu dumm, um das Böse zu erfinden. Sie beriefen sich auf Luther und trieben die Gewalt bis zum Äußersten. Nach der NS-Gewaltherrschaft haben sich Staat und Kirchen davon geschlichen und taten nichts, um die unselige Geisteshaltung in den Köpfen zu überwinden. Die Adenauerregierung glaubte nicht, ohne die Globkes auskommen zu können. Diakonie und Caritas zelebrierten nach calvinistischem Vorbild ihre Vorstellung von „Auserwählten“, die über die „nicht Auserwählten“ herrschen müssen. Gerade die Gleichgültigkeit gegenüber der menschenverachtenden Geisteshaltung, woran der Klerus sehr wohl mitverantwortlich ist, gilt als die 2. Schuld, wie es der Schriftsteller Ralph Giordano treffend formuliert hat.

      An das Geschehen in den Heimen der Nachkriegszeit erinnern wir: In den kirchlichen Säuglingsheimen der Nachkriegszeit wurde der Hospitalismus ganz bewusst billigend in Kauf genommen. Die entstandenen Defizite wurden den Kleinkindern von Laien und Naziärzten als Erblast der Sündenbrut angelastet. Wir nennen das heute Kinderseeleneuthanasie.

      Was sagen die kirchlichen Heimträger heute zur Verabreichung schädigender Medikamente und Testreihen mit Arzneimitteln an wehrlosen Säuglingen und Kleinkindern?

      Mit dem Begriff Heilpädagogik wurde von den Heimträgern bundesweit Etikettenschwindel betrieben. Ein großer Teil der Heimkinder wurde willkürlich psychiatrisiert, um ungerechtfertigte Gelder zu kassieren.

      Für die Bildung in den Heimschulen haben die Länder genauso viel Geld pro Kopf ausgegeben wie für die kommunalen Regelschulen. Die Diakonie und die Caritas haben zum großen Teil mit unqualifizierten Lehrkräften den Bildungsauftrag hintertrieben, um sich rechtswidrig zu bereichern. Die Wertschöpfung aus illegaler Kinderarbeit landete in den Kassen der Heimträger. Die Zwangsarbeit für Jugendliche war selbstverständlich illegal. Die Tatbestandsmerkmale zur Zwangsarbeit sind eindeutig erfüllt. Die Erlöse hätten aufgrund der Illegalität nicht für den Unterhalt verrechnet werden dürfen. Weder Diakonie noch Caritas können den Tatbestand der Zwangsarbeit bestreiten. Alle sprachkosmetischen Deutungsversuche aus dem Endbericht des Runden Tisches Heimerziehung sind ebenso absurd wie töricht.

      Kleidergelder wurden beantragt und voll kassiert. Die Kinder und Jugendliche erhielten von den Kleiderspenden bestenfalls die zweite Wahl. Die Waisen- und Halbwaisenrenten durften für den Lebensunterhalt verrechnet werden, allerdings hätte der geringe Betrag aus der Selbstbehaltsregelung (Taschengeld) nicht unterschlagen werden dürfen. Geldsendungen von Eltern oder anderen Angehörigen „verschwanden“ in den Taschen der Heimbetreiber. Sparbücher vieler Kinder wurden nie wieder gefunden. Selbst in den Heimen angespartes Geld wurde bei Entlassung selten ausgezahlt.

      Die Einrichtung und der Gebrauch von Isolierzellen waren im Heimwesen bis in die 70iger Jahre weit verbreitet. Es bedarf keiner weiteren Ausführung, dass die kirchlichen Heimträger niemals Arreststrafen vollstrecken durften. Derart hoheitliche Aufgaben durften nicht an die Heimträger delegiert werden. Der rechtswidrige Gebrauch der Isolierzellen auch für nicht Strafverurteilte belegt ein gestörtes Verhältnis der verantwortlichen Heimträger zur Rechtsordnung. Die Verantwortlichen,die die zahlreichen Selbstmorde in den Zellen registriert haben, hätten die eigenen Kinder niemals für mehrere Tage oder gar Wochen in Zellen eingesperrt.

      Der Medikamentenmissbrauch (Illegale Sedierung) und die Arzneimittel- und Menschenversuche der Pharmaindustrie an Heimkindern spiegeln ein erschreckendes Maß an Geringschätzung menschlichen Lebens wider. Mittlerweile können in diesem Zusammenhang Todesfälle belegt werden. Vielfach zerstörtes Leben kann nicht mit Almosen aus den Fonds „Heimerziehung und Anerkennung und Hilfe“ entschädigt werden. Wo bleibt die Spendendokumentation für monetäre Leistungen der Pharmaindustrie an die kirchlichen Heimträger?

      Zur Beweislastverteilung: Das gesamte Geschehen im Heimwesen der Nachkriegszeit war keineswegs unorganisiert.

      Die Belegungswünsche der kirchlichen Träger wurden weitgehend erfüllt und brachten erhebliche finanzielle Mittel ein. Die Behandlung in den Säuglings- und Kinderheimen war mit calvinistischer bzw. ideologischer Geringschätzung ganz bewusst so organisiert, dass nur die finanziellen Interessen der kirchlichen Heimträger bedient worden sind.

      Der Bildungssektor im Heimwesen der Nachkriegszeit war bundesweit dahingehend ausgerichtet, nur das Nötigste zu leisten. Die Finanzierung und die tatsächliche Leistung rechtfertigen sehr wohl den Vorwurf der rechtswidrigen Bereicherung durch die Heimträger. Zur Kinder- und Zwangsarbeithaben sich Staat und Kirchen ganz bewusst in strafbarer Weise auf organisierte illegale Wertschöpfung verständigt, um dem Staat Geld zu sparen und den kirchlichen Heimträgern rechtswidrige Bereicherung zu ermöglichen. Illegale Geldeintreibung wurde vom Staat grundsätzlich toleriert. Die Unterschlagung von Taschengeldern, Kleidergeldern usw. wurde nie kontrolliert.

      Allen Heimträgern war klar, dass körperliche Züchtigung verboten war. Aus einem Memorandum zur Personalsituation im Heimwesen der Nachkriegszeit geht hervor, dass die Qualität der Betreuung und Erziehung von der Qualifikation des Personals abhängig ist. Es fehle an der Bereitschaft, ausreichende Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Die furchtbaren Gewaltorgien und die täglichen verbalen Herabsetzungen haben sehr wohl mit der finanziellen Gewinnsucht von Staat und Kirchen zu tun.

      Viele Heimkinder wurden in den Selbstmord getrieben. Derartige Fälle wurden in den Anstalten stets verdrängt und sind für die kirchlichen Heimträger eine moralische Hypothek, die sie auch heute verdrängen.

      Das beschämende Kapitel Sexueller Missbrauch steht für den Gipfel schlimmster Menschenverachtung. Die Kinder- und Jugendheime, die als totale Institutionen nur eine äußere Ordnung kannten, verhinderten jegliche Persönlichkeitsbildung. So war den damaligen Heimkindern in der Finsternis des menschlichen Nichts keine Orientierung möglich. Dies haben viele Mitarbeiter schamlos ausgenutzt.

      Die Art und Weise der heutigen Aufarbeitung zeigt sehr eindringlich, dass die kirchlichen Heimträger einen Lernprozess noch vor sich haben. Am 8 Januar 2013 kündigte die Deutsche Bischofskonferenz den Vertrag mit dem unabhängigen kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, welches zuvor mit der Aufarbeitung des Missbrauches in der katholischen Kirche beauftragt war. Der Institutsdirektor Christian Pfeiffer nannte damals „Zensur- und Kontrollwünsche“ der Kirche als Gründe für das Scheitern. Diese seien mit der Freiheit wissenschaftlicher Forschung nicht vereinbar.

      „Wir müssen uns alle nach der Wahrheit richten
      und nicht die Wahrheit nach uns“ Matthias Claudius

      Die Harmonisierung der Strukturen geht aus den Protokollen der fachbehördlichen Konferenzen hervor. Dies ergab sich zwangsläufig aus der länderübergreifenden Belegung.

      Unter den gegebenen Umständen haben die kirchlichen Heimträger sehr wohl die Pflicht, aus der dokumentierten Pflegesatzökonomie zu beweisen, dass sie dem Auftrag aus dem Jugendwohlfahrtsgesetz gefolgt sind und angemessene Leistungen erbracht haben.

      Ein anständiger Richter, käme niemals auf die Idee, unter den gegeben Umständen des bei den Kirchen, dem Staat und den Heimbetreibern liegenden Informationsmonopols und der Waffenungleichheit (wie sie bei den Verhandlungen am Runden Tisch Heimerziehung vorlag) den ehemaligen Heimkindern die Beweislasten zuzuweisen.

      Die wenigen Idealisten im Heimwesen der Nachkriegszeit waren eine stets bedrohte Minderheit („.....wir fangen hier keine neuen Moden an!“) Nur dann, wenn eine Person mit christlicher, humanitärer Grundhaltung ein Heim geführt hat, ging es den Kindern und Jugendlichen vergleichsweise gut. Diese positiven Beispiele liegen der Zahl nach eher im Promillebereich und dürfen daher nicht als Alibi für eine gute Gesamtversorgung aller Heimkinder missbraucht werden.

      Wir meinen/fordern, dass die Kirchen in friedlicher Absicht auf die ehemaligen Heimkinder zugehen müssen. Das heißt, dass sie Schuld eingestehen und für eine wirksame Entschädigung sofort eintreten müssen. Diese Forderung bezieht sich durchaus auch auf eine von den Kirchen finanzierte Opferrente in angemessener Höhe für ehemalige Heimkinder. Die Novellierung des OEG muss jetzt die Möglichkeit schaffen, auch ohne Bedürftigkeitsprüfung den Opfern, auch wegen der fortwirkenden physischen und psychischen Schäden, Schadensersatz zu leisten. Die Kirchen müssen ihren Einfluss dahingehend nutzen!

      Abschließend ist anzumerken, dass das selbstzerstörerische Verhalten der Kirchen den Verantwortlichen scheinbar keine Sorgen macht.

      Die Widersprüche zwischen Christlicher Botschaft in den Gotteshäusern und dem Verhalten in den Geschäftsleitungen führen seit Jahrzehnten dazu, dass das Volk mit den Füßen abstimmt. Was nützt der unermessliche Reichtum einer Kirche ohne Volk? Wenn der Anspruch auf Absolution ohne Sühne besteht, dann ist die Legitimation zur Verkündigung der Christlichen Botschaft infrage gestellt.

      Mit freundlichen Grüßen

      Sprecherin für den VEH e.V. – Doris Petras
      Sprecher für Selbsthilfegruppen – Helfried Gareis

      .



      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
      .

    • .
      ● Humanexperimente nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch in dem angeblichen Menschenrechtsparadies, der Schweiz!

      .
      Was läßt sich anhand ähnlichen damaligen Experimenten in der Schweiz auf diesbezügliche damalige Zustände und Begebenheiten in Deutschland schließen ??

      Aus folgender
      QUELLE: https://www.srf.ch/news/schweiz/experimente-an-patienten-medikamententests-an-psychiatrie-patienten-hatten-system :


      Zitat
      .
      [ FOTO: Auch die psychiatrische Universitäts-Klinik Basel hat Medikamente an Patienten getestet. - UPK BASEL ]

      NEWS > SCHWEIZ >

      Experimente an Patienten

      Medikamententests an Psychiatrie-Patienten hatten System

      Autor: Christof Schneider

      Donnerstag, 18.01.2018, 16:06 Uhr
      Aktualisiert um 20:03 Uhr


      Das Wichtigste in Kürze

      Insgesamt waren zehn Schweizer Psychiatrie-Kliniken in den 1950er bis 1970er Jahre in Medikamententests involviert.

      Betroffen waren über 4200 Patientinnen und Patienten.

      Die meisten Medikamente stellte die Basler Pharmaindustrie zur Verfügung.

      Bisher war bekannt, dass in Basel, Zürich, Münsterlingen (TG), Herisau (AR) und St. Urban (LU) mit nicht zugelassenen Wirkstoffen experimentiert worden ist. Testberichte zeigen jetzt, dass die Ärzte auch in den psychiatrischen Universitätskliniken Bern, Genf und Lausanne sowie in den psychiatrischen Kliniken Münsingen (BE) und Wil (SG) Präparate an depressiven und schizophrenen Patienten testeten.

      1966 wurde erstmals das Testpräparat «MF 10» an 130 Patienten systematisch in allen fünf psychiatrischen Universitätskliniken der Schweiz getestet. Das zeigen Recherchen von «Schweiz aktuell».


      [ FOTO: Diese Publikation von 1966 belegt: Alle psychiatrischen Uni-Kliniken führten Medikamententests durch. - SRF ]

      Laut dem Historiker Urs Germann von der Universität Bern war dies die erste Medikamenten-Studie, in die alle Uni-Kliniken involviert waren: «Für die Pharmaindustrie war es wichtig, dass sie die Testergebnisse von verschiedenen Kliniken erhalten und vergleichen können.»

      Die meisten Medikamente stellte die Basler Pharmaindustrie zur Verfügung. Bis heute wissen weder Roche noch Novartis – die Nachfolgefirma von Geigy, Ciba und Sandoz – wie viele Medikamente sie in den 1950er bis 1970er Jahren in der Schweiz testen liessen.


      Fatale Nebenwirkungen

      Die Liste der Nebenwirkungen des Testpräparats «MF 10» umfasst 34 Symptome, von Kollaps bis zu Halluzinationen. Der Wirkstoff «Doxepin» stand den Ärzten in Tabletten und Ampullen zur Verfügung.

      [ FOTO: Ein Testpräparat, 34 Nebenwirkungen: Diese Auflistung datiert von 1966. - SRF ]

      «Es gab bei anderen Tests auch Fälle von irreversiblen Nebenwirkungen. Und es sind auch Versuche bekannt, die abgebrochen werden mussten, weil das Medikament die Augen der Patienten schädigte», ergänzt Urs Germann.

      Brida von Castelberg, Vizepräsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz, erklärt, dass es wohl im Ermessen des Arztes war, wann er so ein Experiment stoppt, denn «die Patienten hatten damals keine Rechte und konnten sich auch nicht wehren».


      Es kam zu Todesfällen

      Im Kanton Bern wurden in den 1950er- und 60er-Jahren mindestens vier noch nicht zugelassene Wirkstoffe an 201 Patienten getestet. Das war bisher nicht bekannt.

      Berichte, die in Fachzeitschriften publiziert wurden, zeigen, dass die Medikationen in Münsingen bei mehreren Patienten zu heftigen Nebenwirkungen führten und abgebrochen werden mussten. Ein 79-jähriger Patient verstarb während einem klinischen Test 1958 nach einer Lungenentzündung: «Exitus an Herzversagen» notierte der Arzt.


      [ FOTO: In Münsingen starb ein 79.jähriger Mann während dem Versuch an «Herzversagen». - SRF ]

      Auch während den Medikamentenprüfungen in Münsterlingen starben Patienten. Die Todesursache ist nicht bekannt.

      Nahmen die Ärzte den Tod von Patienten in Kauf? Historiker Urs Germann verneint: «Davon gehe ich nicht aus. Die Ärzte wussten, dass es Patientengruppen mit erhöhtem Risiko gab, doch billigten sie damit nicht, dass Patienten zu Tode kamen.»

      Momentan werden in Münsterlingen und Zürich die Medikamententests untersucht. Es kann also sein, dass noch mehr Patienten betroffen waren.


      Passend zum Thema

      Medikamententests in ST. Urban
      Luzerner Politiker fordern Aufarbeitung
      [ Siehe @ https://www.srf.ch/news/schweiz/medikamententests-in-st-urban-luzerner-politiker-fordern-aufarbeitung ]

      [ Do. 18.01.2018 ] Heute bei «SRF Dok»
      Bis 1980 führte der langjährige Oberarzt und spätere Direktor der Klinik Münsterlingen im Kanton Thurgau Medikamentenversuche an Psychiatriepatienten durch. Mehr dazu sehen Sie im «SRF Dok»-Film «Auf der Seeseite» um 20.05 Uhr auf SRF 1. ]

      [ Siehe auf YouTube: Die Medikamentenversuche von Münsterlingen | Roland Kuhn und seine Experimente | Doku | SRF DOK @ https://www.youtube.com/watch?v=VErdL9V-k0M (Länge: 50 Min. und 15 Sek.), wo es auch heißt in der Vorstellung der Doku: „Bis 1980 führte Roland Kuhn Medikamentenversuche an der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen durch. Jahrzehnte wurde er als Entdecker des ersten Antidepressivums gefeiert. Nach seinem Tod 2005 geriet er in Kritik. Hatte er die Versuche ohne Einwilligung von Patienten und Angehörigen durchgeführt?“ ]
      .



      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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    • .
      Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND (klassifiziert als "Menschenrechtsverletzungen")

      .
      Jetzt hier vorwiegend in Bezug auf das Bundesland Schleswig-Holstein.

      .
      Zusammenstellung hoch relevanter Information aus verlässlichen Quellen:

      Zitat
      .
      Genaue Analyse einer denkwürdigen Rede

      Auf der Werbeveranstaltung der 'Stiftung A&H' am 28.11.2018 fielen Experten bei der Rede von Dr. Heiner Garg an einige anwesende Lobbyisten der 'Stiftung A&H', mehreren Mitarbeitern vom SozMin, einer Vielzahl von Politikern in Schleswig-Holstein und einer relativ kleinen Anzahl von Opfern die folgenden zwei Ungereimtheiten auf.
      Zum einen spricht Dr. Heiner Garg in seiner Rede wörtlich von "Medikamentenversuchen zur Ruhigstellung" und nicht von ILLEGALEN MEDIKAMENTENTESTS.
      Demgegenüber berichtet der NDR seit 2017 in verantwortlicher Redaktion von Julia Stein, den Reportern Christian Schepsmeier sowie Eike Lüthje und mit den Kameraarbeiten von Berit Ladewig in mindestens 4 Features und Reportagen bei einem geschätzten Produktionsvolumen von 180.000 Euro auf Kosten der GEZ-Gebühreneinzahler ausdrücklich von den vielzähligen ILLEGALEN MEDIKAMENTENTESTS und lässt dafür Kronzeugen wie Franz Wagle, Expertin Prof. Alena Buyx, Probst Helgo Jacobs und Hermann Kortland vom Verband der Arzneimittelhersteller zu Wort kommen.

      Zum zweiten spricht Dr. Heiner Garg in seiner Rede während der Werbeveranstaltung von der 'Stiftung A&H' am 28.11.2018 nicht die anwesenden Heimkinder wie beispielsweise Franz Wagle oder Eckhard Kowalke an, sondern er bezieht sich auf die Opfer von Psychiatrien und Behinderteneinrichtungen. Dieses "Ausschliessen" von den Heimkindern in seiner Rede steht wohl mit dem 'Stiftungsauftrag' in Verbindung, bei dem durch das
      Kumulationsverbot weitere Entschädigungen nach den zuvor bereits behandelten Auszahlungen nach dem Heimkinderfonds West mit Sachleistungen! und davor eventuell durch das Kriegsopferentschädigungsgesetz ausgeschlossen werden.
      Auch Auszahlungen vom Fonds bei Sexuellen Missbrauch führen zum
      Verbot weiterer Entschädigungen durch die 'Stiftung A&H', obwohl es sich nach Aktenlage um mehrfache, schwerwiegende Straftatbestände von damals Landesbediensteten wie Freiheitsberaubungen, schwere Körperverletzungen und mehrfache Vergewaltigungen handelt.
      In einem filmisch dokumentierten Fall wird ein Opfer von der damaligen Psychiatrie des Grauens in Schleswig-Holstein Hesterberg von den dortigen Pflegern im Dienst des Landes Schleswig-Holstein auch noch Jahre lang zur persönlichen Bereicherung an Pädophile und Sadisten ausserhalb der NS-Psychiatrie Hesterberg regelrecht verkauft.


      Auch Mehrfach-Opfer mit einfacher, skandalöser Pauschalsumme abspeisen

      Mehrfache Opfer von den Jahre langen, illegalen Medikamentests der Pharmaindustrie gegen Kopfgelder von bis zu 3500 Euro an hieranbeteiligte Ärzte und Heimleiter, zumeist und zugleich auch Opfer von Freiheitsberaubungen, schweren Körperverletzungen und Vergewaltigungen durch Pfleger im Landesdienst und zuweilen und zugleich Opfer von kommerziell betriebenen Menschenhandel von Landesbediensteten an Pädophilen- und Sadisten-Ringe sollen nach den Weihnachtseinkäufen und Glühwein am 02.12.2016 beschlossenen Richtlinien der 'Stiftung A&H' eben nur ein einziges Mal mit einer skandalösen Pauschalsumme abgespeist werden.
      Siehe hierzu "Schäbiger gehts nicht" - Wolfgang Dudda; "Schonungslose Aufarbeitung" - Birte Pauls; "Transparenz und Entschädigung"- Sylvia Gabelmann; "Strafrechtliche Vebrechen" - Kristina Vogt und "Schlag ins Gesicht" - Corinna Rüffer.


      Für dieses bemerkenswerte Vorgehen gegenüber den zumeist bettelarmen Mehrfach-Opfern hatten sich die dagegen hochdotierten Politikprofis Stefanie Drese (SPD, Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern), Diana Golze (Die Linke, Sozialministerin in Thüringen), Dr. Melanie Leonhardt (SPD, Sozialsenatorin in Hamburg), Manne Lucha (Bü90Grüne, Sozialminister in Baden-Württemberg), Andrea Nahles (SPD, heutige Partei-und Fraktionsvorsitzende), Kristin Alheid (SPD, ehem. Sozialministerin in Schleswig-Holstein), Sylvia Bruns (FDP, Sozialpolitische Sprecherin in Niedersachsen), Stefan Grüttner (CDU, Sozialminister in Hessen), Dr. Stefan Heße (Bischoff von Hamburg) und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD, Sozialministerin von Rheinland-Pfalz) ausdrücklich eingesetzt.
      Zum bescheidenen Glück für die Opfer fand die Unterzeichnung durch die aufgezählten hochdotierten Politprofis von den sozialpolitischen Sprengstoffpapieren der 'Stiftung A&H' am 02.12.2018 zur absoluten Hochsaison von Hoteliers, Restaurants, Cafes und Cocktailbars in der Freien Hansestadt Lübeck nur in den Rahmen der steuerlich finanzierten Erstattungsbudgets derjeweiligen Landesministerien, und nicht, wie vom ersten Tag nach der Unterzeichnung, auf Kosten des 'beschränkten Stiftungsetats' für Opfer statt.

      Die Kosten für den denkwürdigen PR-Werbetag der 'Stiftung' Ende November 2018 kann Dr. Heiner Garg jedenfalls ganz elegant wiederum an die 'Auftraggeberin' (die 'Stiftung A&H') weiterreichen, die dafür laut eigenem 'Wirtschaftsplan unter 3.2.5. aus 2017' einen eigenen Etat zur Verfügung stellt.
      Diese Ausgaben zehren allerdings wieder vom 'Topf der Mittel für Opferentschädigungen' [sprich: an den '… von den Erichtern der Stiftung zur Verfügung gestellten Almosen'].


      Fazit: gegenseitig "aufs Ohr legen"

      Fazit: Bei diesem 'Monopoly der Machenschaften' hauen sich wohl mehrere Einzel-Interessenten an verschiedenen Töpfen, profanen Aufträgen und persönlicher Geltung gegenseitig übers Ohr.
      .


      Wer irgendwelche faktischen oder auch nur grammatischen Fehler in diesem Text entdeckt teile mir dies bitte umgehend mit.


      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 25.05.2019

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      Nach der HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin

      IN DEN LETZTEN PAAR TAGEN HABE ICH FOLGENDE TWEETS MIT VIELEN RELEVANTEN HASHTAGS AUF TWITTER GETÄTIGT (auf TWITTER sind alle Tweets/Beiträge auf maximal 280 Zeichen beschränkt) :

      Zitat
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      23 May 2019 [ 1. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) Nachkriegsdeutsche Opfer von institutionellem #Kindesmissbrauch, #sexuellem_Missbrauch, unerlaubten medizinischen #Experimenten und #Medizintests mit nicht zugelassen #Medikamenten; jahrelang unentlohnter #Zwangsarbeit ausgesetzt: #compensationnow #AlmosenNeinDanke
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      insgesamt 280 Zeichen ]

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      Zitat
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      23 May 2019 [ 2. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) #Hunderttausende #Heimkinderopfer jahrelang unentlohnter #Zwangsarbeit in der #Landwirtschaft und in #Mooren, bei #Lebensmittelherstellern, bei #Dienstleistungsunternehmen und in der #Verbrauchsgüterindustrie ausgesetzt: #compensationnow #AlmosenNeinDanke
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      insgesamt 270 Zeichen ]

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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      23 May 2019 [ 3. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) Damalige #Heimkinderopfer fordern angemessene #Entschädigung von Kirche und Staat, von der #Pharmaindustrie und von allen #Geschäftsunternehmen, die sich diese #Zwangsarbeit damals #zu_Nutze_gemacht haben: #compensationnow #AlmosenNeinDanke
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      insgesamt 257 Zeichen ]

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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      23 May 2019 [ 4. Tweet in Englisch ]
      (re 1945-1990) Postwar German victims of institutional child abuse, child sexual #abuse, medical experimentation and #experimentation with non-approved drugs, unpaid child slave labour in agriculture and the service and manufacturing industries: #compensationnow #AlmosenNeinDanke
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      23 May 2019 [ 5. Tweet in Englisch ]
      (re 1945-1990) All postwar German #victims for the torturous and inhuman treatment and institutional abuse to which they were subjected as children demand appropriate #compensation from Church and State, the main #perpetrators in this affair: #compensationnow #AlmosenNeinDanke
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      23 May 2019 [ 6. Tweet g in Englisch ]
      (re 1945-1990) All postwar German victims of the kind of institutional care which they have #suffered demand that all business enterprises and manufacturing industries that profited from their #slave_labour participate in making proper amends: #compensationnow #AlmosenNeinDanke
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      24 May 2019 [ 7. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) In #Westdeutschland waren solche #Heime wie #Freistatt, #Glückstadt, #Stephanstift, #Salvatorkolleg #Hövelhof, #Birkenhof, #Fuldatal in #Guxhagen, – #Fürsorgehöllen ! – in denen #Kinder und #Jugendliche #gequält und #finanziell #ausgebeutet wurden: #compensationnow
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      24 May 2019 [ 8. Tweet in Englisch ]
      (re 1945-1990) In #West_Germany existed #boys_homes like #Freistatt, #Glückstadt, #Stefanstift, #Salvatorkolleg #Hövelhof, #girls_homes like #Birkenhof, #Fuldatal in #Guxhagen, – #child_welfare_hellholes ! – were #children and #youth were #tortured and #financially #exploited.
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      24 May 2019 [ 9. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) Politikerinnen #Ursula_von_der_Leyen (#CDU), #Antje_Vollmer (#Grüne) und #Marlene_Rupprecht (#SPD) waren (2010) die ersten, die sich gegen angemessene #Entschädigung der #Heimopfer ausgesprochen haben und ihnen #Schadenersatz #verweigerten. #compensationnow
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      24 May 2019 [ 10. Tweet in Englisch ]
      (re 1945-1990) #German #politicians #Ursula_von_der_Leyen (#CDU), #Antje_Vollmer (#Grüne) und #Marlene_Rupprecht (#SPD) were (2010) the first who voiced #objection against #compensation for former #victims_of_child_abuse #suffered in #German #church_institutions and #state_care.
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      24 May 2019 [ 11. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) Einige der #Firmen, die sich #Zwangsarbeit der #Heimkinder in #kirchlichen #Heimen sowohl wie auch #staatlichen #Heimen #zu_Nutze_gemacht haben waren #CARITAS, #Hella, #Claas, #Miele, #Rowenta #Sunbeam, #Braun, #Grundig, #Siemens #Schlaraffia und viele andere mehr.
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      24 May 2019 [ 12. Tweet in Englisch ]
      (re 1945-1990) Some of the #Firms, that profited from the slave labour of boys and girls in these #German #church_institutions and #state_instutions were #CARITAS, #Hella, #Claas, #Miele, #Rowenta #Sunbeam, #Braun, #Grundig, #Siemens #Schlaraffia, #Tipon und many others more.
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      insgesamt 276 Zeichen ]

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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      25 May 2019 [ 13. Tweet in Deutsch ]
      (re 1945-1990) #Regierungsoberhaupt der #Bundesrepublik, #Angela_Merkel, hat bisher nicht mit einem einzigen Wort Stellung bezogen zu dem über #Jahrzehnte hinweg in #Deutschland anhaltenden #Unrecht_und_Leid erlitten von #Heimkindern, #Behinderten und #Psychiatrie_Patienten.
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      Martin MITCHELL
      @MartinM11821993

      25 May 2019 [ 14. Tweet in Englisch ]
      (re 1945-1990) #German Federal Republic Chancellor #Angela_Merkel, has not ever uttered a single word re the #injustices and #abuse #suffered over #decades by #boys and #girls in #child_welfare_homes, by the #disabled, and by those held in #psychiatric_institutions in #Germany.
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      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 21.05.2019

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      Nach der HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.

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      Schulterschluss-der-Opfervertretungen-_-vom-15-05-2019

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      Dies sind von jetzt an offiziell unsere Hashtagsdiese beiden !! :

      Die Hashtags aller ehemaligen Heimkinder der damaligen Heimerziehung, mit denen die Betroffenen jetzt noch einmal mit Nachdruck angemessene Entschädigung fordern ( eigentlich schon immer gefordert haben ! ) sind :

      Die Hashtags aller ehemaligen Insassen der damaligen Behinderteneinrichtungen, mit denen die Betroffenen jetzt noch einmal mit Nachdruck angemessene Entschädigung fordern ( eigentlich schon immer gefordert haben ! ) sind :

      Die Hashtags aller ehemaligen Insassen der damaligen Psychiatrie-Anstalten, mit denen die Betroffenen jetzt noch einmal mit Nachdruck angemessene Entschädigung fordern ( eigentlich schon immer gefordert haben ! ) sind :


      „Wir ALLE sind Opfer EIN und DESSELBEN STAATSVERSAGENS, verursacht durch die GLEICHEN TÄTERORGANISATIONEN von 1949 bis 1975 (West) und bis 1990 (Ost).“

      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke

      Je mehr Ihr diese beiden Hashtags verwendet und anwendetd.h., korrekt konfiguriert/kodiert benutzt ! ( die Hashtags müssen immer AKTIV sein ! ) – um so mehr steigert Ihr die Bekanntheit unserer Kampagne !!

      Wer wissen will was es mit Hashtags auf sich hat und wie wichtig die korrekte Anwendung solcher Hashtags ist, kann sich an den folgenden zwei Stellen im Internet darüber informieren :

      HASHTAGS - https://allfacebook.de/fbmarketing/branded-hashtag-thisisqueensland-zeigt-wie-es-geht ( in Deutsch )

      ALLES ÜBER DIE NUTZUNG VON HASHTAGS - https://louisem.com/72927/how-to-use-hashtags-guide-2 ( in Englisch )

      Ich habe die Bedeutung und Anwendung und die Wichtigkeit von Hashtags auch selbst gerade erst erlernt.


      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 17.05.2019

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      ● Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND (klassifiziert als "Menschenrechtsverletzungen").

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      Jetzt hier in Bezug auf alle damals von Staat und Kirchen betriebenen Heimerziehung-Institutionen im WESTEN sowohl wie auch im OSTEN.

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      Anerkennungsveranstaltung

      Großangelegte öffentliche Veranstaltung auf der auch Betroffene zu Wort kamen.

      HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.


      D.h. seit der HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019

      Schulterschluss-der-Opfervertretungen-_-vom-15-05-2019

      Zitat
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      Pressemitteilung, 15.05.2019

      Schulterschluss der Opfervertretungen
      Opfergleichstellung und Opferentschädigung statt Entschuldigungen


      Zeit, über das Leid zu sprechen hieß eine Veranstaltung der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« am 13. Mai 2019 im Museum für Kommunikation in Berlin.

      Wir, die Opfer und Opfervertretungen aus Säuglingsheimen, Kinderheimen, Erziehungsheimen, Psychiatrien, „Behinderten“einrichtungen und Internaten haben die medienwirksamen, jedoch nicht ehrlichen Lippenbekenntnisse von Politik und Kirchen satt!

      Wir sind des Redens müde, der Erklärungen überdrüssig, sind die nicht ernst gemeinten Entschuldigungen leid!

      Wir brauchen keine weiteren fadenscheinigen Veranstaltungen mehr, die folgenlos bleiben.

      Veranstaltungen, auf denen das Verhalten von Politikern und Vertretern der Kirchen nicht zu Ihren "Entschuldigungen" passen. Brauchen keine Worthülsen, keine Aufarbeitungen, in Auftrag gegeben von Täterorganisationen, keine Bitten um Vergebung, die nur denen helfen, die sich an uns millionenfach schuldig gemacht haben.

      Wir fordern den Staat auf
      ● eine Enquete-Kommission im deutschen Bundestag einzurichten
      ● fordern Staat und Länder, Kirchen, Ärztekammern und Pharma-Industrie auf uns endlich das zu geben, was wir benötigen:

      - Respekt für unser erlittenes Leid
      - ein menschliches Leben
      - die Möglichkeit unser restliches Leben in Würde zu leben.

      Wir werden uns von Ihnen nicht mehr vereinzeln lassen, wir sind keine Opfer zweiten und dritten Grades, keine ehemaligen Heimkinder UND Behinderte UND Psychiatrisierte UND ehemalige InternatsschülerInnen – wir alle gemeinsam sind Überlebende deutscher Erziehung – in Heimen, Internaten und Psychiatrien. Wir sind die Opfer eines Staatsversagens auf allen Ebenen in der Nachkriegszeit bis Ende der 1970er Jahre.

      Wir alle gemeinsam sind
      • Überlebende von Medikamentenmissbräuchen und Arzneimittelversuchen.
      • Überlebende falscher und gefälschter Diagnosen, die uns zu „Schwachsinnigen“,
      „Lernunfähigen“, „Verwahrlosten“ machten.
      • Überlebende sexueller, psychischer, physischer Gewalt ausgeübt durch die Hände unserer „ErzieherInnen“: Nonnen und Mönche, Lehrer und Lehrerinnen, Diakone und Diakonissen, Pastoren, Patern, Brüdern.
      • Überlebende verschiedener Heimformen, die jedoch eines gemeinsam hatten: eine beispiellose unmenschliche Brutalität uns, den Schutzbefohlenen gegenüber.

      Diese Brutalität hat unser Leben, unsere Beziehungen, unsere Erwerbsarbeit, unsere Gesundheit angegriffen oder ganz zerstört und ist immer präsent. Nicht zuletzt in unseren Rentenzahlungen.

      Heute leiden wir nicht nur an wieder kehrenden Alpträumen und Flash-backs, sondern auch an Altersarmut mit all ihren Erscheinungen wie schlechter medizinischer Versorgung und Vereinsamung.

      Eine Veranstaltung wie „Zeit über das Leid zu sprechen“ löst in uns nur noch einen Aufschrei aus:

      Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung! Kommen Sie Ihrer Pflicht nach, uns zu entschädigen und anzuerkennen! Übergeben Sie Ihr Wissen um die nicht verjährten Verbrechen der Staatsanwaltschaft! Gründen Sie eine staatliche Kommission zur Aufarbeitung Ihrer nicht verjährten kriminellen Taten.

      Und: bitten Sie uns niemals wieder um Vergebung, wenn Ihr Verhalten Ihre Worte Lügen strafen! Denn nichts kann auf diese Weise vergeben werden! Vergessen wird es nie!

      Schulterschluss der Opfervertretungen von Opfern staatlicher und kirchlicher Einrichtungen!

      Wir, die Vertretungen der Opfer aus staatlichen und kirchlichen Einrichtungen, haben uns heute, trotz Ihres Versuches uns politisch zu trennen, vereint!

      Wir sprechen uns dagegen aus, dass Sie Opfer gegenüber Opfern diskriminieren!

      Wir fordern eine Gleichbehandlung aller Opfer durch die Täterorganisationen!

      Mit dem heutigen Tage endet die, durch die Täterorganisationen erzwungene Trennung der Opfer!

      Wir ALLE sind Opfer EIN und DESSELBEN STAATSVERSAGENS, verursacht durch die GLEICHEN TÄTERORGANISATIONEN von 1949 bis 1975 (West) und bis 1990 (Ost).

      Kontakte:

      Manuela Nicklas-Beck
      Vertreterin der Betroffenen im regionalen
      Fachbeirat der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« Schleswig-Holstein
      Email:
      manuela.ajours[at]googlemail.com
      Tel. mobil: 0176 97604127

      Doris Petras
      Sprecherin des Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
      Email:
      D.Petras[at]veh-ev.eu
      Tel. mobil: 0157 30182930

      Uwe Werner
      1. Vorsitzender 1. Community - Ehemalige Heimkinder NRW e.V.
      Email:
      1.community-mg[at]web.de
      Tel. mobil: 0152 23627521

      Helfried Gareis
      Sprecher für die Selbsthilfegruppen Frankfurt / Hannover
      Email:
      heinz-norbert-schaefer[at]web.de
      Tel. mobil: 0151 70822308

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      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 17.05.2019

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      epd - Evangelischer Pressedienst - evangelisch.de

      Einer der Medienarme der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND Evangelisch.de, am 18.06.20129, berichtet wie folgt über die Forderungen der Opfervertreter der Ehemaligen Heimkinder und bezieht sich dabei auf den Offenen Brief vom 29.04.2019 an die Deutsche Bischofskonferenz : ( Siehe den unmittelbar vorhergehenden beitrag hier in diesem Thread. )

      QUELLE: https://www.evangelisch.de/inhalte/156748/18-06-2019/ehemalige-heimkinder-fordern-opferrente-auf-lebenszeit?fbclid=IwAR1mid3sMIis5N0EDuoWBVEyp3Ng_YmygJUy3cEaEt71xtJs4wwrsfQxmr8 :

      Zitat
      .
      BEZIEHUNG UND FAMILIE

      Ehemalige Heimkinder fordern Opferrente auf Lebenszeit

      Der Verein ehemaliger Heimkinder fordert eine von den Kirchen finanzierte Opferrente für ehemalige Heimkinder. "Wir wollen, dass ehemalige Heimkinder ein menschenwürdiges Leben führen können", sagte die Sprecherin des Vereins, Doris Petras, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag.

      Di. 18.06.2019 / epd

      Viele ehemalige Heimkinder, die Opfer von Gewalt wurden, seien nie erwerbstätig gewesen und lebten heute von der Grundsicherung. Von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hatte der Verein eine monatliche Rente von 500 Euro bis ans Lebensende gefordert, die nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet wird.

      Außerdem fordert der Verein in einem am Dienstag veröffentlichten Offenen Brief an die Bischofskonferenz eine umfassende und unabhängige Aufarbeitung. "Bislang werden immer nur Fragmente des Missbrauchs von Heimkindern aufgearbeitet", kritisierte Petras. Ein entsprechender Brief [auch] an die evangelische Kirche sei bereits in Arbeit, teilte Petras mit.

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      Leseempfehlung

      "Manches Heim knüpfte nahtlos an die NS-Zeit an"

      Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat Schicksale von Heimkindern in der Nachkriegszeit aufgearbeitet. Petra Knötzele erzählt, wie rechtlos Kinder waren, wie sie ruhig gestellt wurden und wie Erwachsene mit Heimkinder-Biografie nach ihrer Kindheit forschen können.

      ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

      In einem Antwortschreiben der Bischofskonferenz, das dem epd vorliegt, lehnt deren Sekretär Hans Langendörfer eine solche Opferrente ab und verweist auf bereits geleistete Entschädigungen durch die Stiftung Anerkennung und Hilfe. Die Bischofskonferenz bestätigte auf Anfrage am Dienstag [ 18.06.2019 ] den Briefwechsel, wollte sich aber nicht öffentlich zu der Forderung des Vereins äußern.

      Konkret geht es um Hunderttausende Menschen, die in der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 beziehungsweise in der DDR bis 1990 in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie untergebracht waren. In den Heimen wurde den Kindern und Jugendlichen oft systematisch Leid und Unrecht angetan. Unter anderem wurden an ihnen Medikamententests vorgenommen, oder sie wurden zu Arbeitseinsätzen gezwungen. Viele von ihnen wurden in den Heimen Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch. Viele der Heime waren in kirchlicher Trägerschaft.

      Anfang
      2017 war von Bund, Ländern und Kirchen [ für damalige Psychiatrie-Patienten und ehemalige Insassen von Behinderten-Einrichtungen ] die »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« gegründet worden. Betroffene können über die Stiftung eine pauschale Entschädigung in Höhe von 9.000 Euro sowie Rentenersatzleistungen von bis zu 5.000 Euro erhalten. Anträge dafür werden noch bis 31. Dezember 2020 angenommen. Nach Angaben des Arbeits- und Sozialministeriums von Mai 2019 haben bundesweit bislang rund 14.000 Betroffene von den einmaligen Entschädigungszahlungen Gebrauch gemacht. Es seien bisher rund 64 Millionen Euro ausgezahlt worden.

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      MEHR ZU HEIMKINDER

      Artikel
      Kirchen und Politik bekennen Schuld für Unrecht an Heimkindern
      [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/156268/13-05-2019/kirchen-und-politik-bekennen-schuld-fuer-unrecht-heimkindern?kamp=b-012 ]

      Artikel

      Von den Großen lernen [ Siehe @
      https://www.evangelisch.de/inhalte/155734/02-04-2019/netzwerk-oeffentlichkeitsarbeit-2019-ueber-krisenkommunikation-der-kirche-koeln?kamp=b-012 ]

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      #endlichEntschaedigung
      #compensationnow
      #AlmosenNeinDanke
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 15.05.2019

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      ● Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND (klassifiziert als "Menschenrechtsverletzungen").

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      Jetzt hier in Bezug auf alle damals von Staat und Kirchen betriebenen Heimerziehung-Institutionen im WESTEN sowohl wie auch im OSTEN.

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      Anerkennungsveranstaltung

      Großangelegte öffentliche Veranstaltung auf der auch Betroffene zu Wort kamen.

      HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.


      Schon anderthalb bis zwei Stunden vor Beginn dieser Veranstaltung und ganztägig während der Veranstaltung hatte sich vor dem Haupteingang des Veranstaltungsortes – dem Museum für Kommunikation in Berlin – eine HEIMKINDER-MAHNWACHE aufgebaut, die dort an alle Passanten und Besucher folgenden Flyer verteilte :

      Zitat
      .
      [ VORDERSEITE DES FLYERS ]

      Wir ehemaligen Heimkinder protestieren gegen die Abschlussfeier des Fonds Heimerziehung, denn das ist gleichbedeutend mit dem Feiern der Verdrängung von Menschenrechtsverbrechen an uns!

      Nichts dazu gelernt: Noch mehr Bigotterie geht nicht!

      Stattdessen fordern wir:

      1. Die sofortige Wiederaufnahme von Anträgen zu den Fonds Heimerziehung West und Ost!
      2. Sofortige Gleichbehandlung der Betroffenen aller Fonds!
      3. Endlich wirkliche Endschädigung für die Verbrechen an den ehemaligen Heimkindern!
      4. Keine Nutzung der Gelder aus den Fonds für Verwaltungsaufgaben!


      Darüber hinaus forndern wir:

      1. die längst überfällige Beachtung und Einbeziehung von Menschen, die in Säuglings- und Kleinkinderheimen die erste Zeit ihres Lebens verbringen mussten

      2. Gleichbehandlung von ehemaligen oder jetzigen Insassen von Psychiatrien und Heimen der sog. Behindertenhilfe. Es ist ein Skandal, dass dieser Personenkreis erst Jahre später beachtet wurde – noch skandalöser ist die Ungleichbehandlung

      3. die Anerkennung von Zwangsarbeit, Freiheitsberaubung, Isolationsfolter in den Heimen als Menschenrechtsverletzungen

      4. Die Möglichkeit, bei verschiedenen Fonds Anträge stellen zu können – denn auch Heimkinder litten z.B. massiv unter sexueller Gewalt, waren medikamentenmissbrauch ausgesetzt oder wurden neben / nach / wahrend der Heimzeit in der Psychiatrie geschunden

      5. von allen involvierten Organisationen – d.h. evangelische und katholische Kirche samt der ihnen zugeordneten Verbände wie Diakonie und Caritas und die verschiedenen Ordensgemeinschaften, von Staat und Kommunen, sich endlich ihrer Verantwortung zu stellen

      6. dasselbe gilt für die die Dachverbände der Industrie und der Bauern – sowohl Betriebe als auch Bauern haben sich an Heimkindern schadlos gehalten

      7. von Pharma Industrie und Ärzteschaft, endlich die Verantwortung für Medikamenten- und Menschenversuche in den Heimen zu übernehmen

      8. eine grundsätzliche, umfassende Aufarbeitung der Vorgänge in deutschen Heimen – und zwar nicht von den Täterorganisationen – in Auftrag gegeben. Eine solche Aufarbeitung gehört in die Hände einer nationalen Kommission

      9. wir fordern – nach dem Beispiel Schweiz – die Aufhebung der Verjährungsfristen für sexuellen Kindesmissbrauch.

      10. nicht zuletzt fordern wir für Ehemalige eine Opferrente von 500 Euro monatlich bzw. einer verhandelbaren Einmalzahlung. Und zwar ohne peinliche Befragungen und unter Umkehrung der Beweislast.


      ViSdP
      Heidi Dettinger
      Kontakt:
      h.dettinger[at]veh-ev.eu


      [ RÜCKSEITE DES FLYERS ]

      Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. [ VEH e.V. ]
      ist in Zusammenschluss Überlebender deutscher Heimerziehung und bietet allen ehemaligen Heimkindern eine Plattform, um mit ihren Anliegen an die Öffentlichkeit zu treten.
      Gemeinnützig.
      Solidarisch.
      Parteiisch.

      Kontakt: Doris Petras, offizielle E-mail
      d.petras[at]veh-ev.eu

      in Kooperation mit:

      Selbsthilfegruppen - Kontakt
      Helfried Gereis, offizielle E-mail
      Heinz-Norbert-Schaefer[at]web.de

      1. Community - Ehemalige Heimkinder NRW e.V.
      Uwe Werner, offizielle E-mail
      kontakt[at]deutschlands-heimkinder.de

      German Careleavers abroad - Kontakt
      Martin Mitchell, offizielle E-mail
      martinidegrossi[at]yahoo.com.au

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      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 14.05.2019

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      ● Medikamententests an Heimkindern (klassifiziert als "Menschenrechtsverletzungen").

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      Jetzt hier in Bezug auf alle damals von Staat und Kirchen betriebenen Heimerziehung-Institutionen im WESTEN sowohl wie auch im OSTEN.

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      Anerkennungsveranstaltung

      Großangelegte öffentliche Veranstaltung auf der auch Betroffene zu Wort kommen.

      HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.


      Um ungefähr 10 Uhr am Montag, den 13. Mai 2019 erschien dann auf der Webseite der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« erstmalig das folgende überarbeitete Veranstaltungsprogramm ( siehe gleich anschließend ) :

      Gleichzeitig, unmittelbar am Haupteingang außerhalb des Veranstaltungsortes – des Museums der Kommunikation in der Leipziger Straße – versammelte sich eine HEIMKINDER-MAHNWACHE, die dort ihre eigenen Flyer verteilte ( mehr dazu nachfolgend, im nächsten Beitrag ).


      Zitat
      .
      STIFTUNG Anerkennung und Hilfe

      [ @
      http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Aufarbeitung/Veranstaltung/veranstaltung.html ]

      ZEIT, ÜBER DAS LEID ZU SPRECHEN

      Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie erfahren haben

      Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie erfahren haben.

      Heute findet im Museum für Kommunikation in Berlin (Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte) eine Veranstaltung der Stiftung Anerkennung und Hilfe mit dem Titel "Zeit, über das Leid zu sprechen" statt. Auf der Veranstaltung wird gemeinsam über die Geschehnisse in der Vergangenheit in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie gesprochen sowie über die Unterstützung, die die Stiftung Anerkennung und Hilfe leisten kann. Betroffene berichten von ihren Erfahrungen und erste Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung werden vorgestellt.

      Für alle Interessierten, die die nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen können, wird diese hier live übertragen.

      Die Liveübertragung mit Untertitel und Gebärdendolmetschung finden Sie hier.

      [ HIER das Liveübertragung-Fenster --- live streaming ]

      Beachten Sie bitte, dass eine Vervielfältigung der Videoübertragung ohne vorherige Genehmigung der Stiftung Anerkennung und Hilfe nicht gestattet ist.


      PROGRAMM

      Moderation
      Sandra Olbrich
      [ Siehe:
      https://rollingplanet.net/menschen-das-magazin-das-ist-sandra-olbrich/ ]

      11.00 Uhr
      Begrüßung
      Kerstin Griese, MdB
      Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales

      11:15 Uhr
      Grußwort
      Jürgen Dusel
      Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

      11:30 Uhr
      Zeit, über das Leid zu sprechen - Betroffene erzählen Betroffene erzählen von Vergangenheit und Gegenwart. Sie berichten über die Geschehnisse in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie.
      Alfred Kolterman
      Thomas Frauendienst

      12:00 Uhr
      Anerkennung für erlittenes Leid und Unrecht
      Hubertus Heil, MdB
      Bundesminister für Arbeit und Soziales
      Dr. Markus Dröge
      Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
      Dr. Heiner Koch
      Erzbischof von Berlin

      ----- Pause -----

      13:15 Uhr
      Weitere Beiträge aus dem Kreis der Betroffenen
      Betroffene berichten über ihr Schicksal und Erfahrungen mit der Stiftung
      Anerkennung und Hilfe.
      Reinhard Grethe
      Manuela Nicklas-Beck
      Manfred Adolf
      Siegfried Schmitz

      14:45 Uhr
      Anerkennung und Aufarbeitung
      Nikolaus Voss
      Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Vorsitzland der Arbeits- und Sozialministerkonferenz)
      Dr. Rolf Schmachtenberg
      Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

      ----- Pause -----

      15:20 Uhr
      Vorstellung des Zwischenberichts zur Wissenschaftlichen Aufarbeitung
      Prof. Dr. Heiner Fangerau
      Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

      16:10 Uhr

      Abschluss
      Dr. Rolf Schmachtenberg
      Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 13.05.2019

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      ● Medikamententests an Heimkindern (klassifiziert als "Menschenrechtsverletzungen").

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      Jetzt hier in Bezug auf alle damals von Staat und Kirchen betriebenen Heimerziehung-Institutionen im WESTEN sowohl wie auch im OSTEN.

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      Anerkennungsveranstaltung

      Großangelegte öffentliche Veranstaltung auf der auch Betroffene zu Wort kommen.

      Gleichzeitig wird von direkt Betroffenen EINE SPONTANE HEIMKINDER- MAHNWACHE am Veranstaltungsort abgehalten werden.

      HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.

      Zitat
      .
      [ DAS PROGRAM / ] VERANSTALTUNGSDATEN

      [ entnommen aus dem offiziellen Flyer der Veranstalter -

      20190327-Flyer-Anerkennungsveranstaltung_RZ.indd ]

      Museum für Kommunikation
      Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte
      (barrierefrei zugänglich)

      Montag, 13. Mai 2019
      11:00 – ca. 16:45 Uhr, Einlass ab: 10:00 Uhr

      Zeit, über das Leid zu sprechen


      Sehr geehrte Damen und Herren,

      in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie ist Kindern und Jugendlichen in der Vergangenheit großes Leid und Unrecht widerfahren. Viele Betroffene leiden noch heute an den Folgen.

      Bund, Länder und Kirchen haben die Stiftung Anerkennung und Hilfe gegründet, um erlebtes Leid und Unrecht anzuerkennen, öffentlich sichtbar zu machen und aufzuarbeiten.

      Am 13. Mai 2019 wird eine Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung des Leids und Unrechts, das Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie erfahren haben, stattfinden.

      Auf der Veranstaltung wird gemeinsam über die Geschehnisse in der Vergangenheit und die Unterstützung, die die Stiftung Anerkennung und Hilfe leisten kann, gesprochen. Betroffene berichten von ihren Erfahrungen und erste Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung werden vorgestellt.

      Im Namen der Stiftung Anerkennung und Hilfe lade ich Sie sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

      Mit freundlichen Grüßen

      Brigitte Karsties

      Vorsitzende des Lenkungsausschusses
      der Stiftung Anerkennung und Hilfe



      11.00 Uhr
      BEGRÜSSUNG
      Kerstin Griese
      Parlamentarische Staatssekretärin
      im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

      11:15 Uhr
      GRUSSWORT
      Jürgen Dusel
      Beauftragter der Bundesregierung
      für die Belange von Menschen mit Behinderungen

      11:30 Uhr
      ZEIT, ÜBER DAS LEID ZU SPRECHEN - BETROFFENE ERZÄHLEN
      Betroffene der Stiftung erzählen von Vergangenheit und Gegenwart. Sie berichten über die Geschehnisse in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie.

      12:00 Uhr
      ANERKENNUNG FÜR ERLITTENES LEID UND UNRECHT
      Hubertus Heil
      Bundesminister für Arbeit und Soziales

      Dr. Dr. h.c. Markus Dröge
      Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz

      Dr. Heiner Koch
      Erzbischof von Berlin

      ----- Mittagsimbis -----

      13:15 Uhr
      WEITERE BEITRÄGE AUS DEM KREIS DER BETROFFENEN
      Betroffene berichten über ihr Schicksal und Erfahrungen mit der Stiftung Anerkennung und Hilfe.

      14:45 Uhr
      ANERKENNUNG UND AUFARBEITUNG
      Nikolaus Voss
      Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Vorsitzland der Arbeits- und Sozialministerkonferenz)

      Dr. Rolf Schmachtenberg
      Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

      ----- Pause -----

      15:15 Uhr
      VORSTELLUNG DES ZWISCHENBERICHTS ZUR WISSENSCHAFTLICHEN AUFARBEITUNG
      Prof. Dr. Heiner Fangerau
      Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

      16:00 Uhr
      ABSCHLUSS
      Dr. Rolf Schmachtenberg
      Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

      AUSKLANG
      Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen

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      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019 --- UND DANACH." geschrieben. 12.05.2019

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      ● Medikamententests an Heimkindern (klassifiziert als "Menschenrechtsverletzungen").

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      Jetzt hier in Bezug auf alle damals von Staat und Kirchen betriebenen Heimerziehung-Institutionen im WESTEN sowohl wie auch im OSTEN.

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      Weiterführend zu dem unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier in diesem Thread.

      Anerkennungsveranstaltung

      Großangelegte öffentliche Veranstaltung auf der auch Betroffene zu Wort kommen.

      HEIMOPFER-Anerkennungsveranstaltung in Berlin am 13.05.2019.

      Der Veranstaltungsort auf einen Blick:

      Museum für Kommunikation Berlin

      Leipziger Straße Ecke Mauerstraße, Berlin-Mitte

      Siehe @
      https://www.mfk-berlin.de/events/

      „Im Jahr 1898 wurde das Haus als „Reichspostmuseum“ eröffnet und ist damit das älteste Postmuseum der Welt. Das repräsentative Gebäude, reich an figürlichem Schmuck, wurde umfassend saniert.“

      Herzlich willkommen.



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .

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      CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren
      ( Siehe WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Coordination_gegen_Bayer-Gefahren )

      Pressemitteilung der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) vom 11.04.2019

      WEITERVERBREITUNG und WIEDERGABE über RADIO UTOPIE @
      https://www.radio-utopie.de/2019/04/26/cbg-reicht-gegenantrag-zu-arznei-versuchen-ein/?fbclid=IwAR35BKhAJT6WD8pHaqXHaTprFLNdgucn-ckjqf3LZlwGHoZR5Dt-otvHLPo


      ( RADIO UTOPIE: Anschrift: Radio Utopie, c/o Neun, Postfach 510420, 13364 Berlin; 030/76743552 ---
      Redaktion:
      Info[at]radio-utopie.de | Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Daniel Neun, Postfach 510420, 13364 Berlin;
      Info[at]radio-utopie.de | Gerichtsort: Berlin ) :


      ORIGINAL / QUELLE DER INFO: CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren @ http://www.cbgnetwork.org/7407.html :

      Zitat
      .
      Presse-Information CBG 11.04.2019

      CBG reicht Gegenantrag zu Arznei-Versuchen ein

      Betroffene fordern Entschädigung

      Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat einen weiteren Gegenantrag zur BAYER-Hauptversammlung am 26. April 2019 eingereicht. Er fordert die Nicht-Entlastung des Aufsichtsrats. In der Begründung konzentriert sich die CBG auf die unethischen Medikamenten-Versuche an Heimkindern, die BAYER vorgenommen hat. Auch wenn diese zurückliegen, so trägt der Aufsichtsrat Verantwortung für den skandlösen Umgang des Konzerns mit den Entschädigungsforderungen der Betroffenen.

      BAYER hat, so zeigen die medizinhistorische Forschungen der Pharmazeutin Sylvia Wagner, von 1955 bis zur gesetzlichen Regelung des Zulassungsverfahrens im Jahre 1978 Arzneien in Kinderheimen und jugendpsychiatrischen Einrichtungen testen lassen. In der jugendpsychiatrischen Abteilung des Landeskrankenhauses Schleswig etwa erprobten MedizinerInnen für den Konzern das Neuroleptikum MEGAPHEN als Therapeutikum gegen zu „zappelige“ SchülerInnen. Weder die Kinder und Jugendlichen noch ihre Erziehungsberechtigten haben damals ihre Einwilligung zu den Medikamenten-Erprobungen erklärt. Nach Ansicht von WissenschaftlerInnen verstieß dieses Vorgehen schon gegen damalige ethische Standards.

      Nicht zuletzt deshalb melden sich seit einiger Zeit die Betroffenen zu Wort. „Wir verlangen vom BAYER-Konzern, dass er uns Entschädigungen zahlt. Das Unternehmen hat Millionen-Profite gemacht mit den Medikamenten, die es ohne unsere Zustimmung an uns getestet hat. BAYER muss seiner moralischen Verantwortung uns gegenüber gerecht werden“ so
      Eckhard Kowalke, Vorsitzender des Vereins ehemaliger Heimkinder Schleswig-Holstein. Auf bisherige Kontaktversuche von Heimkindern, an denen medizinische Experimente durchgeführt wurden, reagierte der Leverkusener Multi überhaupt nicht. „Ich habe alle Pharma-Firmen, die Versuche angeordnet haben, kontaktiert – nur BAYER hat nicht geantwortet“, kritisiert der Geschädigte Franz Wagle.

      Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hat bereits im Jahr 2017 eine Kampagne zu den Medikamenten-Versuchen initiiert und wird auch über die Hauptversammlung hinaus gemeinsam mit den Betroffenen weiter daran arbeiten, den BAYER-Konzern zu veranlassen, Verantwortung für dieses dunkle Kapital seiner Vergangenheit zu übernehmen.

      Der Skandal um die unethischen Menschenversuche wird auch auf der aktuellen Hauptversammlung des BAYER-Konzerns von den Kritischen AktionärInnen der CBG und anderen thematisiert werden. BAYER-AktionärInnen, die nicht zur Hauptversammlung kommen, fordert die CBG auf, ihre Stimmrechte an die Kritischen CBG-AktionärInnen zu übertragen. Bitte rasch melden unter 0211 – 26 11 210 (Roman Achmatow) oder
      info2[at]CBGnetwork.org. Je mehr (Klein)AktionärInnen ihrem Unmut Luft machen, umso besser für Mensch und Umwelt.

      .


      HINWEIS: Der letzte Absatz wird in dieser gedruckten RADIO UTOPIE-Wiedergabe von den Redakteuren weggelassen.


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .

    • .
      Der Kriegsverbrecher und Massenmörderer, Werner Heyde / Fritz Sawade, der sich nach dem Krieg unter falschem Namen – unter vielfachem Mitwissen von Behörden und Gerichten – als psychiatrischer Gerichtsgutachter in Schleswig-Holstein niegergelassen hatte, schrieb gegen die individuellen persönlichen Interessen und Rechte tausender Heimkinder, Behinderte und Psychiatrie-PatientenKläger, Antragsteller und Versichertezwischen 1949 - 1959 hochbezahlte „Gefälligkeitsgutachten“ zur Vorlage bei Gerichten und diversen behördlichen Entscheidingsträgern !! auf Grund dessen dann Urteile gesprochen und Entscheidungen getroffen wurden !!

      *Ungefähr 7000 dieser seiner damaligen „Gefälligkeitsgutachten“ verweilen weiterhin verschlossen in schleswig-holsteinischen Archiven*.

      Und Zugang zu diesen Archiven wurde einem Journalisten, der kürzlich rechtmäßigen Antrag zur Einsicht in diese Archivalien gestellt hatte, verweigert.

      Und die bundesweite »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"«, die heute zuständig für die minimalste Verteilung von Almosen an Betroffene ( wobei auch hier viele Betroffene völlig lehr ausgehen ! ) verantwortlich zeichnet, macht, ganz sicherlich, wenn immer es ihr notwendig erscheint, auch heute noch Gebrauch von diesen damaligen „Gefälligkeitsgutachten“und den daraus entstehenden zu Unrecht gefällten Urteilen und sich stützenden Entscheidungendes Kriegsverbrechers und Massenmörderers Werner Heyde / Fritz Sawade. Es wird wohl auch heute noch hunderte Opfer von den Gefälligkeitsgutachten dieses Nazi-Arztes aus Schleswig-Holstein, möglicherweise weltweit geben.

      Ein Pulverfass und massive Rechtsbeugung ohne Ende !!


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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    • Martin MITCHELL hat einen neuen Beitrag "BUNDESREPUBLIK ZAHLT TATSÄCHLICH ENTSCHÄDIGUNG AN OPFER VON MENSCHENVERSUCHEN." geschrieben. 28.03.2019

      .
      BUNDESREPUBLIK ZAHLT TATSÄCHLICH ENTSCHÄDIGUNG AN OPFER VON MENSCHENVERSUCHEN.

      .
      ● Bundesrepublik in den 1960er Jahren zahlt freiwillig Entschädigung an Opfer von Humanexperimenten.

      .
      Alle noch lebenden OPFER VON MENSCHENVERSUCHEN IN WESTDEUTSCHLAND müssen, meines Erachtens, ebenso angemessen entschädigt werden.

      .
      Die einzigen zwei Bücher in deutscher Sprache, die ich im Internet habe aufspüren können, die sich u.a. auch mit den angemessenen individuellen Entschädigungszahlungen“ – ENTSCHÄDIGUNG FÜR HUMANEXPERIMENTE befassen, sind die folgenden zwei Werke:

      ERSTENS:

      QUELLEN: https://collections.ushmm.org/search/catalog/bib118016 und @ https://www.amazon.de/Wiedergutmachung-Die-Entsch%C3%A4digung-NS-Verfolgte-Osteuropa-1945-2000/dp/3835300059 :


      "Grenzen der Wiedergutmachung: die Entschädigung für NS-Verfolgte in West- und Osteuropa 1945-2000"

      Dieses erstmalig am 1. Juli 2006 erschienene Buch umfasst insgesamt 876 Seiten.

      Herausgegeben von Hans Günter Hockerts, Claudia Moisel und Tobias Winstel.


      Zitat
      .
      "Das Grundlagenwerk zur Entschädigung ausländischer Verfolgter des NS-Regimes in europäischer Perspektive. Warum rückte die Entschädigung am Ende des 20. Jahrhunderts ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit? Die Entschädigungsansprüche der ausländischen Verfolgten des NS-Regimes galten zunächst als Teil der Reparationspolitik. Diese Ansprüche waren aber durch das Londoner Schuldenabkommen (1953) blockiert, das die Regelung der Reparationen bis zum Abschluss eines Friedensvertrags mit Deutschland aufschob. Welche Initiativen durchbrachen diesen Ausschluss? Wie beeinflussten die Bedingungen der Westintegration und des Kalten Krieges die Entschädigungsdiplomatie? Wie wurden die Entschädigungsgelder verteilt? Dieses grundlegende Werk erschliesst die Internationalität der Entschädigungsgeschichte mit Fallstudien über 15 west- und osteuropäische Staaten. Mit Beiträgen von: Urs Altermatt/Christina Späti (Schweiz), Stefanie Baumann (»Opfer von Menschenversuchen als Sonderfall der Wiedergutmachung«), Hagen Fleischer/Despina Konstantinakou (Griechenland), Hans Otto Frøland (Norwegen), Constantin Goschler (Bundesrepublik Deutschland seit 1966), Peter Helmberger (Benelux), Hans Günter Hockerts (Einleitung), Zoran Janjetovic (Jugoslawien), Tomá JelíneK/Jaroslav Kucera (Tschechoslowakei), Lutz Klinkhammer/Filippo Focardi (Italien), Claudia Moisel (Frankreich), Krysztof Ruchniewicz (Polen), Susanna Schrafstetter (Grossbritannien), Harm G. Schröter (Dänemark und Schweden), Krisztián Ungváry (Ungarn), Tobias Winstel (Bundesrepublik Deutschland bis 1965)"
      .


      Weiteres dazu @ https://www.amazon.de/Wiedergutmachung-Die-Entsch%C3%A4digung-NS-Verfolgte-Osteuropa-1945-2000/dp/3835300059 .

      ZWEITENS:


      QUELLE UND BUCHTITEL: "Menschenversuche und Wiedergutmachung - Der lange Streit um Entschädigung und Anerkennung der Opfer nationalsozialistischer Humanexperimente"
      Von Stefanie Michaela Baumann
      Titel, Autor und Inhaltsverzeichnis auf insgesamt 3 Seiten @
      http://doc1.bibliothek.li/aaw/FLMA166542.pdf .

      Dieses erstmalig am 1. Mai 2009 erschienene Buch umfasst insgesamt 220 Seiten.

      Weiteres dazu @
      https://www.amazon.com/Menschenversuche-Wiedergutmachung-Nationalsozialistischer-Humanexperimente-Vierteljahrshefte/dp/3486589512 :


      Zitat
      .
      "Jahrzehntelang kämpften Opfer von KZ-Menschenversuchen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs um Entschädigung und Anerkennung. Dabei blieben die osteuropäischen Überlebenden anders als ihre westeuropäischen Leidensgenossen lange Zeit von allen Leistungen ausgegrenzt. Dies änderte sich erst durch die internationale Aufmerksamkeit für das Verfolgungsschicksal der Gruppe polnischer Frauen, die als Ravensbrück Lapins bekannt wurden. Ihr Fall trug maßgeblich dazu bei, dass die radikale Ausgrenzung osteuropäischer NS-Verfolgter allmählich aufweichte. Die Studie untersucht am Beispiel der Opfer nationalsozialistischer Humanexperimente die Bedeutung des Ost-West-Konflikts und medialer Inszenierungen für die Politik der Wiedergutmachung."
      .



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .

Empfänger
Martin MITCHELL
Betreff:


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