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#46 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 13.11.2020 10:41

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG / Bayerische Hartstein-Industrie AG

Verschiedentlich mögliche GOOGLE-SUCHEN mit folgenden Suchstrangen:

"BEWAHRUNGSGESETZ"+"Bewahrten entschädigt"+"Bewahrten entschädigen"

"
BEWAHRUNGSGESETZ"+"Verwahrten entschädigt"+"Verwahrten entschädigen"

"Bundesverfassungsgericht"+"
BEWAHRUNGSGESETZ"+"verfassungswidrig"+"Bewahrung ausgesetzt" / "Verwahrung ausgesetzt" / "aufgehoben" / "beendet"

"
BEWAHRUNGSGESETZ"+"in Kraft"+"Anwendung"+"in Bayern"+"Fälle"

… möglicherweise fördern die eine oder andere Antwort zu Tage

Verwahrunggemäß dem Bundesverwahrungsgesetz war möglich und vorgesehen sogar bis zur Vollendung 35. Lebensjahrs (glaube ich mich erinnern zu können).


Möglicherweise waren in den 1960er Jahren auch ältere junge Burschen ( über 21 Jahre alt: Heranwachsende im Alter von 21 bis 35 !!! ) als Zwangsarbeiter in Voccawind interniert --- unter Anwendung desBewahrungsgesetzes“, was ja vom 01.06.1961 bis zum 18.07.1967 in Kraft war bevor es vom Bundesverfassungsgericht am 18.07.1967 als verfassungswidrig deklariert wurde !!!

Wichtig wäre es, meiner Meinung nach, zu wissen: Wurden nur ältere junge Burschen aus Bayern in Voccawind interniert ??? Oder wurden auch ältere junge Burschen aus allen anderen Bundesländern in Voccawind interniert ???

Wurden übrigens all solche älteren jungen Burschen (
Verwahrten / Heranwachsenden ), ob im Arbeitserziehunglager Voccawind interniert oder auch in anderen Arbeitserziehungslagern in der Bundesrepublik interniert, je vom Fonds Heimerziehung 'entschädigt' ??? – Anscheinend nicht, denn der Fonds Heimerziehung beschränkte sich ausschließlich auf damalige Heimzöglinge (1949-1975) im Alter von 14 bis 21 Jahren !!!Verwahrte Heranwachsende hingegen wurden nicht vom Fonds Heimerziehung erfasst; sie waren und blieben und bleiben auch weiterhin völlig Ausgegrenzte im gesetzlosen Niemandsland !!!


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#endlichEntschaedigung
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#47 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 14.11.2020 11:12

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG / Bayerische Hartstein-Industrie AG

Zitat
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[ F.H.W. - Freunde Historischer Wertpapiere
https://www.fhw-online.de/de/FHW-Auktion-105/?AID=102975&AKTIE=Erste+Bayerische+Basaltstein-AG ( Und siehe auch das Impressum @ https://www.fhw-online.de/de/Kontakt-Impressum ) ( Desweiteren siehe auch @ https://www.historische-wertpapiere.de/de/HSK-Auktion-XXV/?AID=49691&AKTIE=Erste+Bayerische+Basaltstein%2DAG ) ] :


Zitat
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Großaktionär war jahrzehntelang das Bankgeschäft Karl Schmidt in Hof [spätere "SchmidtBank"],
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WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Gerhard_Schmidt :

Zitat
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Karl Gerhard Schmidt (* 27. Juli 1935 in München) ist ein deutscher Kunstmäzen und Bankier. Bekanntheit erlangte er als langjähriger Vorstand der Schmidtbank, die 2001 unterging.
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WIKIPEDIA
@ https://de.wikipedia.org/wiki/Schmidtbank :


Zitat
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Die SchmidtBank war eine private deutsche Regionalbank in Nordbayern, Sachsen und Thüringen. Sie wurde 1828 gegründet und bestand bis 2005. Die Bankleitzahl des Institutes war 78030070, die SWIFT-Adresse KSBHDE77.
Gründung: 29. Februar 1828
Auflösung: 6. März 2005
Auflösungsgrund: Übernahme des Kundengeschäfts durch die Commerzbank nach
wirtschaftlichen Schwierigkeiten
Sitz: Hof [Hof ist eine an der Saale gelegene fränkische kreisfreie Stadt im Nordosten von Bayern.]
Leitung:
Karl Gerhard Schmidt

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ZEIT-ONLINE @ https://www.zeit.de/2004/21/Schmidt-Bank/komplettansicht :

Zitat
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SchmidtBank

Der König von Hof

Mit großzügigen Krediten schuf sich Karl Gerhard Schmidt ein Reich von Bewunderern. Nach dem Untergang der traditionsreichen SchmidtBank ermittelt nun der Staatsanwalt. Für die Menschen aber bleibt Schmidt der Gönner

Von Stefan Willeke

13. Mai 2004 Quelle: (c) DIE ZEIT 13.05.2004 Nr.21 ---
AUS DER ZEIT NR. 21/2004

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A MUST READ !!! = SOLLTE MAN UNBEDINGT LESEN !!!

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#48 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 15.11.2020 01:51

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG / Bayerische Hartstein-Industrie AG

Alle haben sich wissentlich und absichtlich offen dem Wortlaut und dem Tenor dieses Urteils des Bundessozialgerichts widersetzt und das Urteil weitgehend missachtet und ignoriert !!! :

Wie sonst konnte VOCCAWIND nach diesem Urteilund zuwider diesem Urteildes Bundessozialgerichts SCHAMLOS WEITERHIN von der Evangelischen Kirche in Deutschland / Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern / Inneren Mission / Diakonie / Rummelsberger Anstalten / Diakonie Bamberg / Diakonie Bamberg-Forchheim / Diakonischen Werke in Bayern / Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e. V. (und wie auch immer sie sich sonst noch nennen oder nannten oder mal genannt haben)

ein Urteil das genau und direkt *gegen all diese protestantischen religiösen Entscheidudungsträger* (Träger von 'Erziehungseinrichtungen' als höchst gewinnträchtige Geschäftsunternehmen) gerichtet war und gesprochen wurde !!!

weiterhin bestehen bleiben und weiterhin mit jugendlichen Zwangsarbeitern BETRIEBEN WERDEN ??? :

Bundessolzialgericht-Gerichtsurteil vom 30. Januar 1963

BSG, 30.01.1963 - 3 RK 36/59

HIER VON MIR WIEDERGEGEBEN (am Do. 02.03.2017 um 00:53 Uhr) im Diskussionsfaden/Thread zum Thema: »Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen!« im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1317#p1317

MIT DORTIGEM HINWEIS AUF EINEN DIESBEZÜGLICHEN VORHERGEHENDEN BEINAHE SCHON DREI JAHRE ZUVOR VON MIR GETÄTIGTEN BEITRAG ZU DIESEM THEMA:

Zitat
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QUELLE: Ein Beitrag (vom Do. 27.03 2014 um 02:59 Uhr) im Diskussionsfaden/Thread zum Thema: »Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.« im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=572#p572
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#49 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 16.11.2020 10:25

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG / Bayerische Hartstein-Industrie AG

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Aus folgender Online-Veröffentlichung der:

Zitat
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Diakonie Bamberg-Forchheim

Texte zum Jubiläumsjahr 2018 der Diakonie Bamberg-Forchheim

Impulse 8

[ @ https://www.dwbf.de/fileadmin/user_upload/Intranet/Jahresthema/Impulse_8_Jubilaeumsheft_web.pdf ]

[ SEITE 11: ]

„Auch Willi Bonacker, von 1948 bis 1977
Geschäftsführer der Inneren Mission Bamberg e.V., sei zu Besuch gekommen und gestaltete mit den Mädchen und Betreuerinnen christliche Impulse, erinnert sich Heidemarie Herzog.“

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Schreibtischtäter: Willi Bonacker, einer der damals Mitverantwortlichen für Voccawind !!!

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Aus folgender Online-Veröffentlichung / Transkript:

Zitat
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[ @ https://docplayer.org/62467293-Mittendrin-im-drei-franken-eck-neues-aus-dem-seniorenzentrum-hephata-jubilaeums-ausgabe-sommer-2017.html ]

50 Jahre Mittendrin - Im Drei Franken-Eck

Neues aus dem Seniorenzentrum Hephata - Jubiläums-Ausgabe Sommer 2017

50 Jahre Seniorenzentrum Hephata - Ein kleiner Rückblick

Willi Bonacker, damaliger Geschäftsführer des Deakonischen Werks Bamberg, berichtete über die Entstehung und Finanzierung des neu gegründeten Altenpflegeheims.
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Schreibtischtäter: Willi Bonacker, einer der damals Mitverantwortlichen für Voccawind !!!

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Aus folgender Online-Veröffentlichung / Blog:

Zitat
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[ @ https://blog.veh-ev.eu/2020/03/08/voccawind-pruegel-als-lebenshilfe/ ]

In „Voccawind“ herrscht ein strenges Regiment.

Wer sich nicht bedingungslos unterordnet, muss damit rechnen, tagelang in eine der 7 Arrestzellen gesperrt zu werden. Oder er wird verprügelt, sogar am Arbeitsplatz [dem Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg oberhalb von Voccawind]. Prügel als Lebenshilfe. Wer sich beschweren will, kommt nicht weit: der Heimleiter [Voccawind Arbeitserziehunglager-Kommandant Heinrich Pietzsch] nimmt sich das Recht, die Post der Zöglinge zu öffnen.

Leider lehnte es
der Verantwortliche bei der Inneren Mission Bamberg, Herr Willi Bonacker, ab, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Er verwies lediglich auf einen Bericht, den die Regierung von Unterfranken angefordert hat. Darin konnte der die Vorwürfe im wesentlichen nicht entkräften. Am Schluss heisst es: „Die Durchsetzungskraft des Erziehers ist deshalb zu einer Kernfrage geworden“.

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Schreibtischtäter: Willi Bonacker, einer der damals Mitverantwortlichen für Voccawind !!!

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#50 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 19.11.2020 09:19

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG) / Bayerische Hartstein-Industrie AG

Ich habe kürzlich mit aktiver Hilfe eines deutschen Staatsbürgers ansässig in Deutschland einen weiteren Mitverantwortlichen – Hauptverantwortlichen for die Leiden der jugendlichen Zwangsarbeiter in dem Basaltateinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweisach – ausfinding machen und identifizieren können. Sein Name ist Karl Kürschner a.k.a. Karl Kirschner. Kein anderer als er war der Direktor der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG), ununterbrochen, von mindestens 1948 bis 1977.

Der Direktor der Ersten Bayerischen Basalt AG (EBAG), Steinmühle – und somit einer der Hauptverantwortlichen zu diesem Zeitpunkt / über diesen Zeitraum auch für die jugendlichen Zwangsarbeiter im Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweisach – , hieß in den 50ern und wohl auch 60ern Karl Kürschner.

In der Doku zum Oberiedberg in der Rhön »
Das Basaltwerk Oberriedenberg … mit seinen Steinbrüchen Steinkuppel, Gebirgsstein und Kellerstein«, VON ALFRED SAM, wird er als „Kirschner[ sic ] beschrieben ( Siehe diesbezüglich spezifisch @ https://www.rhoenline.de/oberriedenberg07.html ).

In der
Chronik des SV Steinmühle, 1956 Einweihung, befindet sich auch ein Foto von Karl Kürschner:
https://www.sv-steinmuehle.de/index.php/kontakte?catid=6&id=6:vereinschronik-sv-steinmuehle-1932-e-v :


Zitat
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1956: Einweihung
07. u. 08.07.1956
Nach zweijähriger Bauzeit – viel Engagement und Herzblut vieler Mitglieder waren notwendig – fand am 07. und 08. Juli 1956 die feierliche Sportplatzeinweihung mit einem Pokalturnier der 1. Mannschaft statt, an dem der ATS Mitterteich, der FC Stammbach und der TSV Konnersreuth teilnahmen. Desweiteren fanden am Sonntag noch Freundschaftsspiele unserer Schüler- und Jugendmannschaft sowie der Reservemannschaft statt. Zur Einweihung begrüßte 1. Vorstand Willibald Santl alle Ehrengäste, Mitglieder und Vereine. Er bedankte sich bei allen, die am Sportplatz mitgearbeitet haben. Sein besonderer Dank galt vor allem der
EBAG Steinmühle, Herrn Direktor Karl Kürschner, für das zum Sportplatzbau zur Verfügung gestellte Grundstück. Anschließend erfolgte die feierliche Weihe durch Expositus Franz Magerer. Er sprach die Segensgebete für den neuen Sportplatz und die Sportler. Herr Bürgermeister Alois Schaumberger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Pleußen. Herr Direktor Karl Kürschner beglückwünschte den SV Steinmühle zu seinem neuen Sportplatz, versprach weiterhin die Unterstützung durch die EBAG, wünschte allen Spielern des SV Steinmühle viel Erfolg und führte dann den Anstoß zum anschließenden Pokalspiel des SV Steinmühle gegen den FC Stammbach aus.

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#51 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 22.11.2020 01:54

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

Mit Hilfe von einem schon von mir zuvor genannten deutschen Staatsbürger ansässig in Deutschland, habe ich auch noch folgende Information zu Herrn Direktor Karl Kürschner a.k.a. Karl Kirschner in Erfahrung bringen können,

und zwar aus folgendem deutschen Wirtschaftsarchiv:


Zitat
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DIGITALISIERUNG DER PRESSEARCHIVE VON HWWA UND IFW

Pressemappe 20. Jahrhundert

HINWEISE ZUR SUCHE IM PERSONENARCHIV

Die Mappen enthalten Presseausschnitte zu Personen des öffentlichen Lebens, etwa von Politikern, Wirtschaftsführern, Wissenschaftlern, Staatsmännern, Vertretern des Militärs, des Adels, der Kirchen usw., Künstler wie Maler, Musiker, Dichter, Schriftsteller etc.

Die Suche erfolgt über den Nachnamen. Im Zweifel decken Synonyme unterschiedliche Schreibweisen ab.

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QUELLE: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/PM20.cfm?qt=052122&CFID=33262600&CFTOKEN=58582323 .

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Zitat
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DIGITALISIERUNG DER PRESSEARCHIVE VON HWWA UND IFW

Pressemappe 20. Jahrhundert

IMPRESSUM

Name und Anschrift
ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Standort Hamburg
Neuer Jungfernstieg 21
D-20347 Hamburg
Tel.: (040) 428 34 - 0
Fax: (040) 428 34 - 450

Vertretungsberechtigte Person
Prof. Dr. Klaus Tochtermann (Direktor der ZBW)
Tel.: (0431) 8814 - 333 und
Tel.: (040) 428 34 - 351

Leitung Pressemappe 20. Jahrhundert
Joachim Neubert
Tel: (040) 428 34 - 234

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QUELLE: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/docs/impressum.cfm?CFID=33263828&CFTOKEN=34048115 .

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Zitat
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DIGITALISIERUNG DER PRESSEARCHIVE VON HWWA UND IFW

Pressemappe 20. Jahrhundert

Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv

Erste Bayerische Basaltstein-Aktiengesellschaft in Steinmühle (1880-2003)

Sitz der Institution: Steinmühle, Mitterteich // EN: Steinmühle
Übergeordnet: Bayern // Higher Level: Bavaria
Typ der Institution: Unternehmen // EN: Company
Mappen Nachfolger: Basalt-Actien-Gesellschaft
Branche: SEC-05020 Industrie der Steine und Erden // EN: Nonmetallic Minerals Industry;
.08.11 Gewinnung von Naturwerksteinen und Natursteinen, Kalk- und Gipsstein, Kreide und Schiefer //
EN: Quarrying of ornamental and building stone, limestone, gypsum, chalk and slate
Archivbestand: Presseartikel: // EN: Article: 1941-1943,1965-1997;
Geschäftsbericht: //
EN: Company report: 1977-1996

Firmensignatur: 2DE-E.0118; alt: A 10 E 118
Identnummern: 07772 Mappen-Zitier-Link
[
http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F007772 ];
GND: 1701504-2GND [ Direkter kurzer Link zum diesbezüglichen KATALOG DER DEUTSCHEN NATIONALBIBLIOTHEK:
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=nid%3D1701504-2 ]
über die Institution: 4 Grafische Textdateien [ JPEG Doc 00001 – JPEG Doc 00004 ]
[ JPEG Doc 00004 aber läuft in Leere ! ]

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QUELLE: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F007772 .

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Zitat
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DIGITALISIERUNG DER PRESSEARCHIVE VON HWWA UND IFW

Pressemappe 20. Jahrhundert

Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv

Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger (Berlin)
Dokument: Nr. 131
Datum: 9. Juni 1940

JPEG Doc 00001

GESCHÄFTSBERICHT [ Dieser Geschäftsbericht umfasst nur eine Seite ! ]

Erste Bayerische Basaltstein-Aktiengesellschaft in Steinmühle (1880-2003)
61. Ordentlichen Hauptversammlung
Datum: Steinmühle, 10. Mai 1941
Unterzeichnet: Der Vorstand: Sudhoff. [ u. ] Kirschner. [ a.k.a. [
Karl] Kürschner ]
Bilanz zum 31. Dezember 1940
[ Für alle detaillierten Einzelheiten siehe das
ORIGINAL ]

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QUELLE: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F007772 .

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Zitat
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DIGITALISIERUNG DER PRESSEARCHIVE VON HWWA UND IFW

Pressemappe 20. Jahrhundert

Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv
Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger (Berlin)

Dokument: Nr. 96
Datum: 26. April 1942

JPEG Doc 00002

GESCHÄFTSBERICHT [ Dieser Geschäftsbericht umfasst insgesamt 2 Seiten ! ]

Erste Bayerische Basaltstein-Aktiengesellschaft in Steinmühle (1880-2003)
62. Ordentlichen Hauptversammlung
Datum: Steinmühle, 20. April 1942
Unterzeichnet: Der Vorstand: Sudhoff. [ u. ] Kirschner. [ a.k.a. [
Karl] Kürschner ]
Bilanz zum 31. Dezember 1941
[ Für alle detaillierten Einzelheiten siehe das
ORIGINAL ]

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QUELLE: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F007772 .

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Zitat
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DIGITALISIERUNG DER PRESSEARCHIVE VON HWWA UND IFW

Pressemappe 20. Jahrhundert

Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv
Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger (Berlin)

Dokument: Kölnische Zeitung Nr. 417/18
Datum: 18. August 1942

JPEG Doc 00003


Erste Bayerische Basalt AG in Steinmühle (Oberpfalz).
Im Jahr 1941 ist der Absatz abermals zurückgegangen. Das AK wurde um 50% auf 750.000 RM erhöht und die erforderlichen Beträge durch Erhöhung der Anlagewerte um 144.000 RM und Auflösung der freien Rücklage (126.000 RM) gewonnen. Für 1941 ergibt sich ein Verlust von 47.833 RM, der sich um den Gewinnvortrag 41.270 RM ermäßigt und vorgetragen wird.
[ Dies entspricht den vollständigen diesbezüglichen Angaben in diesem
HINWEIS ! ]

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QUELLE: http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F007772 .

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Direktor Karl Kirschner a.k.a. Direktor Karl Kürschner war also auch schon „Vorstand“ und „Großaktionär“ der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG) im Dritten Reich und auch während des 2. Weltkrieges wie aus diesbetreffenden Geschäftsberichten hervorgeht, zu einer Zeit wo man noch fremdländische Zwangsarbeiter – insbesondere Polen, Russen und Ukrainer – in seinen Steinbrüchen, und auch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Morroldsweissach in den unterfränkinkischen Haßbergen, in Bayern, einsetzte, wo viele von ihnen unheimliche Leiden erlitten und einige von ihnen auch ihr Leben verloren.

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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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#52 RE: Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 24.11.2020 14:06

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein- AG (EBAG) / Bayerische Hartstein-Industrie AG

Es schadet auch nicht sich auch mal das ORIGINAL selbst anzusehen @ https://www.veh-ev.eu/voccawind-ii/. Hier handelt es sich um die Vereinswebseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) :

Zitat
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NOVEMBER 20, 2020 VON HEIDI D.

Voccawind II

Der Basaltsteinbruch und das Heim – Hintergrund

Wir haben kürzlich einen sehr interessanten Artikel bekommen, der die Geschichte der Steinbrüche im allgemeinen und des Basaltsteinbruches Maroldsweisach bei Haßbergen im Unterfränkischen im besonderen sehr gut beleuchtet und einsichtig macht. Wir dokumentieren ihn hier, weil er eine gute Ergänzung zur der Erzählung von Willi Hammer darstellt, der als Jugendlicher einige schreckliche Jahre dort verbringen musste [ Siehe »VOCCAWIND, MAROLDSWEISACH« @ https://www.veh-ev.eu/voccawind-maroldsweisach/ sowohl wie auch @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1848#p1848 und @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1849#p1849, und an vielen anderen Stellen im Internet ] und wir bedanken uns bei dem Autoren Fritz Linow für die Überlassung seines Artikels.

[ HISTORISCHE BLEISTIFT-ZEICHNUNG: „Steinbruch Heilbronn, 1935“ ]

Fritz Linow

Um nochmal einen weiteren Blick auf das Problem zu werfen, warum Heimkinder bis in die 70er im Steinbruch schuften mussten:

Es geht um Baustoffe, – in diesem Fall um Basalt –, die für die Industrialisierung unerlässlich sind, insbesondere Straßenbau, zumindest früher. Ohne Straßen keine Autos und ohne Autos keine Straßen. Dasselbe gilt für den Eisenbahnbau. Steinbrüche hängen unmittelbar mit dem Aufschwung des Kapitalismus zusammen, stehen aber nicht so im Rampenlicht wie große Industriebetriebe, weil man sich diese Steinbrüche eben nicht aussuchen kann, wo sie stehen sollen. Sie sind weit verstreut und meistens am Arsch der Welt.

Die Ausbeutung der Steinbrüche war kostenintensiv, weil Gleisanlagen, Schotterwerke und pipapo erstmal errichtet werden mussten. Gleichzeitig brauchte man Arbeiter, die am Arsch der Welt nicht so ohne weiteres zu finden waren.

[ HISTORISCHES FOTO: „Basaltsteinbruch am Motzküppel, 1914“ ]

Innerhalb dieser verstreuten Baustoffindustrie gab es ein Hauen und Stechen unter den Unternehmern, gleichwohl gab es aber auch immer eine Zusammenarbeit und auch Kartelle. Ein Gewinner der fortschreitenden Monopolisierung ist unter anderem das verschwiegene Familienunternehmen Werhahn, eine der reichsten Familien in Deutschland und seit einiger Zeit auch 100%iger Besitzer des Steinbruchs Voccawind. Niemand hat den Familienclan Werhahn so richtig auf dem Schirm, wenn es nicht gerade um die Beziehungen zu Adenauer geht. Ein Sohn von Werhahn hatte sich mit einer Adenauertochter verheiratet und der langjährige Familienminister unter Adenauer war vorher im Basaltgeschäft von Werhahn tätig. Nicht umsonst entstand 1932 die erste Autobahn zwischen Bonn und Köln, als Adenauer dort Bürgermeister war.

Man kann in der Baustoffindustrie gute und verlässliche Geschäfte machen.

Nach dem zweiten Weltkrieg war alles zerstört und Baustoff war nötiger denn je. Für die Produktion von Baustoff gab es aber an manchen Orten keine Arbeiter mehr, weil diese sich auch noch um die Landwirtschaft kümmern mussten, soweit sie nicht gefallen waren und es keine Zwangsarbeiter mehr gab. Die Baustoffindustrie wurde in Bayern als Problemindustrie definiert, und um die Arbeit im Steinbruch attraktiver zu machen, erlaubten die Amerikaner noch vor der Währungsreform eine Lohnerhöhung auf ca. 100 Pfennig die Stunde. Dabei war der Lohn auch nach Ortsklasse gestaffelt. Eigentlich waren zu diesem Zeitpunkt höhere Löhne verboten. Den ersten Manteltarifvertrag für Bayern gab es 1952, und die damaligen Lohntabellen wären ein Maßstab, was den Jugendlichen in Voccawind und wohl auch anderswo eigentlich zugestanden hätte.

[ FOTO: „Basaltsteinbruch Marolsweisach“ ]

Die Innere Mission Bamberg, also Diakonie, kam also ganz schnell auf die Idee, in unmittelbarer Nähe des Steinbruchs und am Ende der Welt ein „Erziehungsheim“ zu errichten, weil mit diesem Geschäftsmodell gutes Geld verdient werden konnte. Jugendliche durften Sklavenarbeit machen, mussten aber nicht nach den gültigen Löhnen bezahlt werden. Der Gewinn floss in der Hände der Diakonie einerseits und der Ausbeuterbetriebe andererseits. Ein Geschäftsmodell, dass in vielen Einrichtungen auch heute noch funktioniert.

Ein direkter Profiteur des evangelischen Erziehungswesen waren die Bayerische Hartstein-Industrie Aktiengesellschaft, bzw. die Erste Bayerische Basaltstein-AG Steinmühle, deren Geschäftsberichte nähere Aufschlüsse geben könnten. Diese sind unter anderem im Bayrischen Wirtschaftsarchiv der IHK Bayern hinterlegt, vermutlich auch anderswo, zum Beispiel Uni Regensburg.

[ ABBILDUNG: „Aktie der Ersten Bayerische Basaltstein-AG Steinmühle“ ]

Letztendlich ist es eine Frage des vermeintlichen Eigentums: Der Kackadlige Freiherr Johann von Schrottenberg war aus unerfindlichen Gründen Besitzer dieses Steinbruchs und hat ihn an Arschlöcher verpachten dürfen. Die kackadligen Nachfahren von dieser ruhmlosen Dynastie betreiben nun ein Schlosshotel mit Golfanlage am „Stammsitz“ in Bamberg.

Was macht eigentlich Robespierre so?

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Es schadet auch nicht sich auch mal das ORIGINAL selbst anzusehen @ https://www.veh-ev.eu/voccawind-ii/ ( Alle Abbildungen wurden ebenso am 20.11.2020 diesem Text von Fritz Linow von Heidi Dettinger hinzugefügt. )

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#53 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 30.11.2020 08:01

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

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Ein diesbezüglicher Beitrag aus dem Blog des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) :

Zitat
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MÄRZ 8, 2020 VON ADMIN

Voccawind – Prügel als Lebenshilfe

Bereits im Januar 1969 erschien der hier dokumentierte und durchaus kritische Beitrag im ZDF [Fernsehen]. Wer auch immer sagen mag: „Wir haben nichts gewusst“, lügt, verdrängt, schweigt. Bewusst!

Leider ist es uns nicht gelungen, den [Fernseh]Filmbeitrag zur Veröffentlichung auf unserer Seite zu bekommen. Aber dank Martin Mitchells Hartnäckigkeit und Verhandlungsgeschick haben wir zumindest den Text des Beitrages nebst An- und Abmoderation erhalten.

Mangels Filmmaterial haben wir uns erlaubt, einige Bilder aus Voccawind beizufügen.

[ @
https://blog.veh-ev.eu/category/ehemalige-heimkinder/

Hier ein Auszug einer längeren Textpassage aus diesem Blogbeitrag / Fernsehfilmbeitrag in diesem genauen Wortlaut: ]


Zitat
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Anmoderation Voccawind

Sie erinnern sich, meine Damen und Herren, dass vor kurzem ein junger Mensch im Minenfeld der Zonengrenze fast verblutet wäre. Er war auf der Flucht – auf einer Flucht aus einem JUGENDHEIM in Bayern [ : VOCCAWIND ! ]. Wir fragten uns, wie es dort wohl zugehen müsse, wenn ein Heranwachsender einen so schwerwiegenden Entschluss fasst, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um seinen Erziehern zu entkommen.


Prügel als Lebenshilfe
Autor: Klaus Budzinski
Kamera: Rudolf Gigl
Schnitt: Michael Palme
Sendung: 8. Januar 1969, Länge: 11 Min. und 04 Sek.


[ ABBILDUNG: das gelbe Ortsschild ]
Maroldsweisach
Voccawind

Oberhalb des Dörfchens Voccawind im nördlichen Unterfranken liegt, abgeschieden durch Berg und Wald, knapp 4 Kilometer von der Zonengrenze entfernt, das Jugendheim „VOCCAWIND“. Erbaut wurde das HEIM 1948 von der Inneren Mission Bamberg, die es bis heute betreibt [Hier ist von Januar 1969 die Rede].

„Voccawind“ ist ein Heim für Schwererziehbare.

Das schmucke Äußere des Heims täuscht. VOCCAWIND ist ein Heim für Schwererziehbare. HIERHER überweisen die Jugendämter im ganzen Bundesgebiet schwierige Fälle 16 bis 20-jährige, die hier, wie es offiziell heist, „in normale Lebens- und Arbeitsverhältnisse“ eingegliedert werden sollen; eine Aufgabe, die selten erfüllt wird. Günter Oppermann ist nur einer von vielen Zöglingen, die aus VOCCAWIND weggelaufen sind. Jetzt hat auch ein Erzieher die Anstalt verlassen.

[Erzieher] Hans Gawrikow arbeitet heute [d.h. nach Neujahr 1969] bei der Stadtmission Nürnberg, weil in „VOCCAWIND“ eine Grundregel verletzt wurde: Nach Vorschrift der Jugendämter und der Inneren Mission dürfen Zöglinge in Heimen nicht geschlagen werden.

Kurz nachdem [Erzieher Hans] Gawrikow gekündigt hatte, wurde ein weiterer Arbeitsvertrag gelöst, und zwar der der Heimköchin Ursula Mühlhaus. Auch sie war Zeuge zweier Misshandlungen [
in VOCCAWIND Arbeitserziehungslager].

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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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#54 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 01.12.2020 08:58

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

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Folgendes Schreiben (datiert 22.10.2020) des Vorstands des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) an die "Diakonie Bamberg-Forchheim e.V." / "Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V.", damaliger und heutiger Träger diverser Erziehungseinrichtungen / Betreuungseinrichtungen / Bewahrungseinrichtungen / Arbeitserziehungseinrichtungen – in Unterfranken, Bayern – wurde dem heutigen Vorstand dieser Einrichtungen, Dr. Norbert Kern ("Abteilungsleiter Sozialpsychiatrie") am Dienstag, 27. Oktober 2020 per Einschreiben: »Einschreiben RH973306269DE«, nachverfolgbar zugestellt.

Bisher hat der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) jedoch keine Antwort zu seinen überaus berechtigten und hoch relevanten Fragen (Fragen nummeriert von 1 bis 23) von der "
Diakonie Bamberg-Forchheim e.V." / "Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V." erhalten.


Zitat
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Absender:
VEH e.V. Hans A. Kloos, Nerotal 2, 65193 Wiesbaden

Kontakt:
Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
Schatzmeister
Hans A. Kloos
Nerotal 2
Tel.: 06115319051
E-Mail:
h.a.kloos[a]veh-ev.eu

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Empfänger:
Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V.
Dr. Norbert Kern
Heinrichsdamm 46
96047 Bamberg


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Datum:
22.10.2020


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Subject:
Ehemaliges Erziehungsheim Voccawind

Sehr geehrter Herr Dr. Kern

Im Rahmen unserer Recherchen und Aufarbeitung zur Geschichte der deutschen Heime wurde der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. aufmerksam auf das Heim Voccawind.

Der vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages empfohlene "Runde Tisch Heimerziehung" wurde 2009 mit der Zielsetzung die Geschehnisse der Heimerziehung im westlichen Nachkriegsdeutschland unter den damaligen rechtlichen, pädagogischen und sozialen Bedingungen aufzuarbeiten. Notwendigerweise setzt dies voraus, dass Informationen an die mit der Aufarbeitung befassten Betroffenen und Wissenschaftler auch anhand konkreter Unterlagen übermittelt werden.

Wir wenden uns daher mit folgenden Fragen an Sie in der Hoffnung, dass Sie uns bei der Beantwortung behilflich sein können. Wir möchten betonen, dass wir nicht an einer individuellen Akteneinsicht und/oder der Übermittlung individueller Daten interessiert sind, sondern dass es uns um die allgemeine Situation der Kinder und Jugendlichen im ehemaligen Heim Voccawind geht. Uns interessieren in erster Linie die Jahre 1949 - 1975.

Die Einrichtung allgemein:
1. Wer waren die Eigentümer des Basaltsteinbruchs, in dem die Jugendlichen zum Einsatz kamen?
2. Wer waren evtl. die Pächter des Steinbruchs?
3. Seit wann genau existierte die "Einrichtung für Jungen" in Voccawind?
4. Wann wurde die Einrichtung geschlossen?
5. Mit welcher Begründung wurde das Heim geschlossen und wer veranlasste die Schließung?

Die "Zöglinge"
6. Wie viele Jungen haben die Erziehungseinrichtung im gesamten Zeitraum durchlaufen?
7. Wie lang war der durchschnittliche Aufenthalt der Jungen in Voccawind?
8. In welchem Alter waren die Jungen?
9. Standen besonders ausgebildete Erzieher zur Verfügung?
10. Gab es Wachpersonal?

Arbeit/Arbeitsunfälle/Lohn
11. Wie viele Stunden mussten die Jungen täglich bzw. wöchentlich arbeiten?
12. Welche Arbeiten mussten sie verrichten?
13. Gab es gravierende Arbeitsunfälle, von denen Heimzögliche betroffen waren?
14. Wie hoch war ihr Wochenlohn und wurde dieser direkt ausbezahlt oder ging es auf ein Sparbuch oder dergleichen?
15. Falls für die Jungen gespart wurde, wie hoch war das durchschnittliche Sparaufkommen bei Entlassung?

Freizeit/Schule/Ferien/Urlaub/Besuche
16. Wie verbrachten die Jungen ihre Freizeit? Gab es Freizeitangebote wie z.B. Sport, Kultur, kreatives Arbeiten?
17. Wurden den Jungen ein Schulbesuch/Schulabschluss/Weiterbildung/Ausbildung ermöglicht?
18. Kamen die Jugen in den Genuss eines regelmäßingen Urlaubs?
19. Konnten sie regelmäßig Familienbesuche tätigen, bzw. Familienangehörige empfangen?

Tagesablauf
20. Wie sah ein normaler Tageablauf an Werktagen aus?
21. Wie sah ein Tagesablauf an Sonn- und Feiertagen aus?

Reguläre Arbeitskräfte
22. Gab es im fraglichen Zeitraum regulär angestellte Arbeitskräfte?
23. Um einen Vergleich zu haben: Wie viel Wochenstunden arbeiteten diese und wie hoch war ihr Wochenlohn?

Ihrer Antwort blicken wir mit großem Interesse entgegen und bedanken uns im voraus um Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen


Heidi Dettinger

Heidi Dettinger
Sozialwissenschaftlerin

1. Vorsitzende Verein ehemaliger Heimkinder e.V.

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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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#55 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 04.12.2020 02:46

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

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IN BAYERN: Verein ehemaliger Heimkinder stellt berechtigte Fragen an die Diakonie, die Diakonie aber antwortet nicht !
Dokumentiert @
http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=2056#p2056 (sowohl wie auch noch – meinerseits – an sieben weiteren Stellen im Internet) :

Und der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. berichtet darüber ebenso @
https://www.facebook.com/VEHeV/ :
Ein neuer Beitrag auf unserer Homepage

https://blog.veh-ev.eu/2020/12/01/desinteresse-oder-doch-etwas-zu-verheimlichen/?fbclid=IwAR1RWPIOiG4tJbyrRJcAoYIgsPLghrZOcz3FeZuW_CVq3bApVrMAcz-Jsoc
BLOG.VEH-EV.EU
Disinteresse? Oder doch etwas zu verheimlichen – Aktuelle Infos – Blog


https://twitter.com/intent/favorite?ea_u=1131180533407293440&ea_e=1608051797&tweet_id=1333730600126181376&ea_s=ede55fbf81bb6c2e81f27acc7f51511b69d0d89d&cn=ZmxleGlibGVfcmVjcw%3D%3D&refsrc=email :

Tweet

VEH e.V. @VEHeV Dec 1


Diakonie Bamberg - keine Auskunft über das Heim "Voccawind", von dem aus die Jugendlichen zum malochen in den Basaltsteinbruch mussten.
https://blog.veh-ev.eu/2020/12/01/desinteresse-oder-doch-etwas-zu-verheimlichen/
21:42 Uhr, Dienstag, 1. Dezember 2020
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Klaus Spyra @KSpyrs Dec 3

Replying to
@VEHeV and @KaMaZhe

Schäbiges Verhalten der Diakonie !


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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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#56 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 05.12.2020 07:42

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

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MAIN POST @ https://www.mainpost.de/regional/hassberge/menschen-fuer-soziales-begeistern-art-3952360#:~:text=Norbert%20Kern%20leitet%20ein%20Mann,Aschbach%20bis%20nach%20Gr%C3%A4fenberg%20z%C3%A4hlt.&text=Norbert%20Kern%20leitet%20seit%201,das%20Diakonische%20Werk%20Bamberg%2DForchheim

gab schon am 05.04.2007 bekannt :


Zitat
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LKR. HASSBERGE

Menschen für Soziales begeistern

Seit 1. April [2020] hat das Diakonische Werk Bamberg-Forchheim einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Mit Dr. Norbert Kern leitet ein Mann der Praxis das Werk, das rund 750 Mitarbeitende von Bamberg und Forchheim über Ebern und Aschbach bis nach Gräfenberg zählt.

Redaktion – 05.04.2007 | aktualisiert: 09.04.2007 03:08 Uhr

[ „Foto: FOTO Privat | Dr. Norbert Kern leitet seit 1. April das
Diakonische Werk Bamberg-Forchheim.“ ]

Der Diplom-Pädagoge entschied sich früh dafür, im sozialen Bereich arbeiten zu wollen, berichtet
das Diakonische Werk in einer Pressemitteilung. Vor und nach dem Zivildienst sammelte er erste Erfahrungen in der offenen Kinder- und Jugendhilfe; nach dem Studium war er geschäftsführender Heimleiter einer stationären Einrichtung für geistig und psychisch behinderte Menschen in Olpe, wechselte dann in den Bereich der Altenhilfe und leitete ein Seniorenheim in Pforzheim. Zuletzt war Kern vier Jahre Geschäftsführer des Epilepsiezentrums in Kork und dort verantwortlich für die Wohnangebote für geistig behinderte und ältere, pflegebedürftige Menschen.

Diese Aufgabenfelder begegnen dem neuen Vorstandsvorsitzenden auch im
Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim, das Kinder und Jugendliche, psychisch behinderte, pflegebedürftige sowie ältere Menschen und Menschen in Notlagen begleitet und unterstützt. „Dieses vielfältige Angebot jetzt unter einem Dach mit zu verantworten, ist eine spannende Herausforderung“, so Kern.

In seiner neuen Funktion möchte der 45-Jährige Menschen für Soziales und Diakonisches begeistern. „Wie können wir es schaffen, bereits im Kinder- und Jugendalter ein Bewusstsein für gesellschaftliches Engagement zu wecken“, ist eines seiner Themen. In der Altenhilfe ist es ihm wichtig, vorhandene Ressourcen effektiv zusammenzuführen, nicht umsonst hat Kern über „Qualitätsentwicklung in der stationären Altenhilfe“ promoviert.

Auch auf sozialpolitischer Ebene möchte sich der dreifache Vater engagieren, um gute Rahmenbedingungen für soziale Belange schaffen zu können.

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Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V. --- „Der Stiftungsbeirat
DieSpitzeund was sie bewegt erklärt von derSpitzepersönlich: DIE GEWÄHLTEN MITGLIEDER: Vorstandsvorsitzender: Dr. Norbert Kern, Vorstand: Karl-Heinz Seib, Die gewählten Mitglieder des Verwaltungsrats: Dekan Hans-Martin Lechner und Günter Kraus @ https://www.dwbf.de/spenden/stiftung/stiftungsbeirat/ ( Datum ( ? ) – Wann diese Seite erstellt wurde ist nicht bekannt ).

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inFranken.de @ https://www.infranken.de/lk/gem/70-jahre-naechstenliebe-art-3533955 :

Zitat
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BAMBERG - 12.07.2018

70 Jahre Nächstenliebe

Die Diakonie Bamberg-Forchheim feiert Jubiläum. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden [ Dr. Norbert Kern ].

[ FOTO: „eine Abbildung / ein Passfoto des Herrn Dr. Norbert Kern in übermäßiger Größe“ (ungefähr 320cm x 58cm) ]

Am 13. April 1948 wurde die
Innere Mission Bamberg mit Satzungseintrag gegründet. Daraus wurde die Diakonie Bamberg-Forchheim, als es am 1. Januar 1999 zur Verschmelzung mit dem Diakonieverband im Landkreis Forchheim kam. Aktuell hat der Verband 1200 hauptamtliche Mitarbeiter, 100 Auszubildende und 450 Ehrenamtliche in rund 40 Einrichtungen und Projekten in den Regionen Bamberg, Forchheim und Haßberge.

Nun feiert die
Diakonie ihr 70-jähriges Bestehen unter anderem mit einem Festgottesdienst am kommenden Sonntag, 15. Juli, um 10 Uhr in der Stephanskirche mit dem Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm. Im Interview erklärt der Vorstandsvorsitzende Norbert Kern, wie die Diakonie Bamberg-Forchheim ihren 70. Geburtstag begeht.

70 Jahre - was wird bei diesem kleinen "Zwischenjubiläum" gefeiert?

Norbert Kern: Die
Diakonie Bamberg-Forchheim begleitet seit 70 Jahren Menschen durch das Leben in all seinen Höhen und Tiefen. Wir feiern in diesem Jahr vor allem das Engagement unserer Mitarbeiter, die jeden Tag in ihrer Arbeit für andere da sind und unseren Auftrag der Nächstenliebe verwirklichen. Deshalb stehen sie auch bei unseren Aktionen rund um das Jubiläum im Zentrum: Ein Diskussionsforum im April mit Politikern und Entscheidern aus Politik und Wirtschaft, bei dem unsere Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, direkt anzusprechen, war eine solche Veranstaltung.

Heinrich Bedford-Strohm übernimmt die Predigt im Festgottesdienst zum Jubiläum der Bamberger Diakonie. Ist das auch exklusiv für die Mitarbeiter?

Norbert Kern: Nein. Zu unserem Festgottesdienst um 10 Uhr in der Stephanskirche sind alle herzlich eingeladen, insbesondere unsere Unterstützer und Förderer. Aber das Fest im Anschluss ist für unsere Mitarbeitenden und deren Familien, um auch auf diese Weise einmal als Träger und Arbeitgeber danke zu sagen für ihren täglichen Einsatz, ohne den unsere Einrichtungen und unser Werk gar nicht denkbar sind.

In welche Richtung geht es mit der Diakonie Bamberg-Forchheim in den nächsten Jahren?

Norbert Kern: Alters- und Kinderarmut, Bildungsungleichheit und die großen Fragen rund um die Pflege: Diese Themen treffen unsere Gesellschaft und damit auch uns als Wohlfahrtsverband.

Hier neue Angebote zu schaffen, niemanden zu vergessen und auch als Werk selbst bestehen zu können – wirtschaftlich, politisch und sozial – sind die Herausforderungen, denen sich die
Diakonie Bamberg-Forchheim stellen muss und auch wird.

Die Fragen stellte
Ute Nickel

[Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Pressestelle der Diakonie Bamberg-Forchheim].

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LESERKOMMENTAR von Tierfreund
#114. September 2011, 20:34 Uhr in ZEIT.DE
@ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-09/missbrauch-kinderheim-kirche/seite-2?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F (bitte runter scrollen) und @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-09/missbrauch-kinderheim-kirche/komplettansicht (bitte runter scrollen) :

»Scheinheilig!Durch Nächstenliebe hat sich die Kirche seit ihrem Bestehen noch nie ausgezeichnet!«

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#57 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 06.12.2020 07:31

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

Zitat
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AKTUELLE INFOS --- BLOG

Homepage VEH e.V.

DEZEMBER 1, 2020 VON ADMIN

Desinteresse? Oder doch etwas zu verheimlichen?

Am 22. Oktober 2020 richteten wir eine Anfrage an die Diakonie Bamberg, bzw. dessen Leiter Dr. Norbert Kern.

Wir baten ihn höflich um Hilfe bei der Beantwortung einiger Fragen bezüglich des ehemaligen Erziehungsheim „Voccawind“

[ EINE BEIGEFÜGTE LANDKARTE worauf
Voccawind und Maroldsweissach markiert sind ]

1948 errichtete die
Innere Mission das Erziehungsheim auf dem Zeilberg, das 1954 erweitert wurde und bis in die 1970er Jahre bestand. Es hatte etwa 50 Plätze für Jugendliche ab 14 Jahren. Diese mussten unter anderem im Basaltsteinbruch arbeiten.

Warum die Anfrage an die
Diakonie Bamberg?

Die
Innere Mission und das nach 1945 gegründete „Hilfswerk der Evangelische Kirche Deutschland“ schlossen sich ab 1957 in landeskirchlichen Werken zusammen. Diese waren also alsVorläufer der heutigen Diakonischen Werke für Voccawind verantwortlich. 1975 wurden sie im Diakonischen Werk der EKD vereint.

[ Der diesbezügliche eingeschriebene Brief an die
Diakonie / EKD ist hier zu finden :

https://blog.veh-ev.eu/2020/12/01/desinteresse-oder-doch-etwas-zu-verheimlichen/ ] :


Zitat
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Absender:
VEH e.V. Hans A. Kloos, Nerotal 2, 65193 Wiesbaden

Kontakt:
Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
Schatzmeister
Hans A. Kloos
Nerotal 2
Tel.: 06115319051
E-Mail:
h.a.kloos[a]veh-ev.eu

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Empfänger:
Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V.
Dr. Norbert Kern
Heinrichsdamm 46
96047 Bamberg


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Datum:
22.10.2020


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Subject:
Ehemaliges Erziehungsheim Voccawind

Sehr geehrter Herr Dr. Kern

Im Rahmen unserer Recherchen und Aufarbeitung zur Geschichte der deutschen Heime wurde der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. aufmerksam auf das Heim Voccawind.

Der vom Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages empfohlene "Runde Tisch Heimerziehung" wurde 2009 mit der Zielsetzung die Geschehnisse der Heimerziehung im westlichen Nachkriegsdeutschland unter den damaligen rechtlichen, pädagogischen und sozialen Bedingungen aufzuarbeiten. Notwendigerweise setzt dies voraus, dass Informationen an die mit der Aufarbeitung befassten Betroffenen und Wissenschaftler auch anhand konkreter Unterlagen übermittelt werden.

Wir wenden uns daher mit folgenden Fragen an Sie in der Hoffnung, dass Sie uns bei der Beantwortung behilflich sein können. Wir möchten betonen, dass wir nicht an einer individuellen Akteneinsicht und/oder der Übermittlung individueller Daten interessiert sind, sondern dass es uns um die allgemeine Situation der Kinder und Jugendlichen im ehemaligen Heim Voccawind geht. Uns interessieren in erster Linie die Jahre 1949 - 1975.

Die Einrichtung allgemein:
1. Wer waren die Eigentümer des Basaltsteinbruchs, in dem die Jugendlichen zum Einsatz kamen?
2. Wer waren evtl. die Pächter des Steinbruchs?
3. Seit wann genau existierte die "Einrichtung für Jungen" in Voccawind?
4. Wann wurde die Einrichtung geschlossen?
5. Mit welcher Begründung wurde das Heim geschlossen und wer veranlasste die Schließung?

Die "Zöglinge"
6. Wie viele Jungen haben die Erziehungseinrichtung im gesamten Zeitraum durchlaufen?
7. Wie lang war der durchschnittliche Aufenthalt der Jungen in Voccawind?
8. In welchem Alter waren die Jungen?
9. Standen besonders ausgebildete Erzieher zur Verfügung?
10. Gab es Wachpersonal?

Arbeit/Arbeitsunfälle/Lohn
11. Wie viele Stunden mussten die Jungen täglich bzw. wöchentlich arbeiten?
12. Welche Arbeiten mussten sie verrichten?
13. Gab es gravierende Arbeitsunfälle, von denen Heimzögliche betroffen waren?
14. Wie hoch war ihr Wochenlohn und wurde dieser direkt ausbezahlt oder ging es auf ein Sparbuch oder dergleichen?
15. Falls für die Jungen gespart wurde, wie hoch war das durchschnittliche Sparaufkommen bei Entlassung?

Freizeit/Schule/Ferien/Urlaub/Besuche
16. Wie verbrachten die Jungen ihre Freizeit? Gab es Freizeitangebote wie z.B. Sport, Kultur, kreatives Arbeiten?
17. Wurden den Jungen ein Schulbesuch/Schulabschluss/Weiterbildung/Ausbildung ermöglicht?
18. Kamen die Jugen in den Genuss eines regelmäßingen Urlaubs?
19. Konnten sie regelmäßig Familienbesuche tätigen, bzw. Familienangehörige empfangen?

Tagesablauf
20. Wie sah ein normaler Tageablauf an Werktagen aus?
21. Wie sah ein Tagesablauf an Sonn- und Feiertagen aus?

Reguläre Arbeitskräfte
22. Gab es im fraglichen Zeitraum regulär angestellte Arbeitskräfte?
23. Um einen Vergleich zu haben: Wie viel Wochenstunden arbeiteten diese und wie hoch war ihr Wochenlohn?

Ihrer Antwort blicken wir mit großem Interesse entgegen und bedanken uns im voraus um Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

Heidi Dettinger

Heidi Dettinger
Sozialwissenschaftlerin

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Unsere Anfrage blieb leider unbeantwortet. Hätten wir (in weiser Voraussicht) den Brief nicht als Einschreiben abgeschickt, müssten wir uns wohl wundern, ob er den Empfänger je erreicht hat.

Da der Empfänger jedoch alle Regeln der Höflichkeit außer Acht ließ, haben wir uns nun entschlossen, das Schreiben an dieser Stelle zu veröffentlichen und gleichzeitig nachzufragen, woran dieser Mangel an höflichen Gepflogenheiten wohl liegen mag.

Wir fragen uns:
– Ist die Diakonie Bamberg nicht an ihrer Vergangenheit interessiert?
– Geht ihr das Schicksal der ehemaligen Heimkinder sonst wo vorbei?
– Oder gibt es eher doch etwas zu verbergen?

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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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#58 Misshandlung und Missbrauch in der evangelischen Kirche – späte Aufarbeitung von Martin MITCHELL 13.12.2020 04:46

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● Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter.

Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweissach in den unterfränkischen Haßbergen, in Bayern (1948-1979)

Basaltsteinbruch der Erste Bayerische Basaltstein-AG (EBAG)

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Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen ob „Christen“ oder „Atheisten“ – was auch immer ihre eigene damalige Stellung im Leben und ihr diesbezügliches damaliges Handeln in dieser Stellung war und bestimmte – jetzt Verantwortung übernehmen und Hilfsbereitschaft zeigen würden.

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Vorweihnachtliche Kommunikation adressiert wie folgt:

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Adressiert, unter anderen, an:
Interessenten-in-Unterfranken[a]unterfranken.de
klaus.wichler[a]frankenland-reisen.de
kontakt[a]frankenland-reisen.de
info[a]frankenland-reisen.de
touristic[a]frankenland-reisen.de


Zitat
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Weil ich nicht weiß ob Sie diese Mail vor zwei Wochen schon auch wirklich erhalten haben und zur Kenntnis genommen haben, schicke ich sie heute noch einmal (heutiges Datum: Sonntag, 6. Dezember 2020).
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[ Datum des Originals dieser Mail: Australien, Freitag, 20. November 2020 ]

Zitat
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Hello Mr. Wichler junior,

Subject: Ich habe kürzlich jemanden gefunden, der in 1955 als „freier Lohnarbeiter“ im Basaltsteinbruch in Voccawind gearbeitet hat – Ihr Vater Richard Wichler; so zu entnehmen u.a. der regionalen Zeitung vom 09.10.2014 | aktualisiert: 23.12.2015, um 12:12 Uhr.

Subject: Ich habe seit Mittwoch, 4. Dezember 2019 schon viel über den
Basaltsteinbruch und dem ihm angeschlossenen bundesrepublikanischen Arbeitserziehungslager auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweisach in den unterfränkischen Haßbergen, Bayern dort betrieben ununterbrochen von der Evangelischen Kirche / Diakonie / Inneren Mission von 1948 bis 1979 im Internet zusammengetragen: in bisher 49 individuellen Beiträgen zu diesem Thema, in meinem schon seit dem 29.05.2013 bestehenden EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum

Subject: … unter der Themenüberschrift: »
Noch so eine ev. Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch« bzw. »Noch so eine evangelische Fürsorgehölle – "Voccawind" mit Steinbruch für die jugendlichen Zwangsarbeiter«

beginnend @
http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1828#p1828

All das diesbezüglich von mir im Internet Zusammengetragene steht jedem uneingeschränkt frei zur Verfügung !

[color=#FFFFFF].

Hello Mr. Wichler junior,

Ich habe kürzlich jemanden gefunden,[/color] der in 1955 als Minderjähriger (19 Jahre alt), aus dem Osten (aus Thüringen) kommend im Basaltsteinbruch auf dem Zeilberg in Voccawind bei Maroldsweisach alsfreier Lohnarbeiterarbeitete.

Heute ist er seit vielen Jahrzehnten schon Geschäftsinhaber von ……
( sein Reisebüro hat er seither an seinen Sohn Klaus Wichler abgegeben )


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Frankenland-Reisen
Richard Wichler-Paketreise-Veranstalter-Omnibusunternehmen


Frankenland Reisen e.K.
Frankenland Travel Group (
https://www.frankenland-travelgroup.de/ )
Fitzendorfer Straße 11
97496 Burgpreppach
E-mail:
kontakt[a]frankenland-reisen.de
Webseite: https://www.frankenland-reisen.de/das-sind-wir/unsere-geschichte/
Webseite / Impressum: http://www.frankenland-reisen.de
Tel: 09534 9220-20
Fax: 09534 9220-13

Richard Wichler (Jg.1936) (heute 89 Jahre alt)
hat als Neunzehnjähriger in 1955 alsArbeiter auf dem freien Arbeitsmarktim Basaltsteinbruch in Voccawind gearbeitet.
( 09.10.2014 | aktualisiert: 23.12.2015, 12:12 Uhr )

QUELLE: https://www.mainpost.de/regional/hassberge/zusammen-haben-sie-den-betrieb-aufgebaut-art-8369407

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Artikel vom: 16.02.2006

Ein florierendes Reise-Unternehmen aufgebaut

Burgpreppach (bra) Vor 70 Jahren in Hümpfershausen bei Meiningen geboren [Meiningen ist eine Kreisstadt im fränkisch geprägten Süden Thüringens], hat Richard Wichler heute sein Domizil in der Marktgemeinde Burgpreppach [Burgpreppach ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Haßberge], ist durch sein Busunternehmen und sein politisches Engagement bekannt, beliebt und fest verwurzelt.
QUELLE: https://www.mainpost.de/datum.=16-02-2006/

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Ein florierendes Reise-Unternehmen aufgebaut

( 16.02.2006 | aktualisiert: 03.12.2006 22:29 Uhr )

Als der Jubilar am 17. Februar 1936 als jüngstes der sechs Kinder von Emma und Gustav Wichler zur Welt kam, konnte freilich noch keiner ahnen, dass er als junger Mann in den Westen übersiedeln würde. Zunächst arbeitete er nach der Schulzeit im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern [in
Thüringen], bevor er 1955 seinem Bruder Karl nach Leuzendorf folgte [Leuzendorf ist ein Gemeindeteil von Burgpreppach im Landkreis Haßberge in Unterfranken, Bayern], was damals noch problemlos möglich war, wie der Jubilar erzählt. Der damals 19-Jährige entschied sich, im Westen zu bleiben und fand im Steinbruch in Voccawind eine Anstellung [obwohl er ja im Westen mit 19 noch minderjährig war / garnicht mal volljährig war. Im Osten war man seit dem 22.05.1950 volljährig mit der Vollendung des 18. Lebensjahrs. Im Westen war man bis 01.01.1975 erst volljährig wenn man das 21. Lebensjahr erreichte.]. Gleich sein erstes Erspartes investierte Richard Wichler in einen Lkw-Führerschein – sein Ziel war damals schon die Selbständigkeit.
QUELLE: https://www.mainpost.de/regional/hassberge/ein-florierendes-reise-unternehmen-aufgebaut-art-3438273 .
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Für alle die es interessiert.

Ich nutze das
EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum, sowie jedes andere Forum und jede Social Network Site wo ich mich betätige, ausschließlich zu Bildungs- und Lehrzwecken aller dort Anwesenden über die DIE SCHMERZHAFTE NACHKRIEGSDEUTSCHE GESCHICHTE DER ʹKINDER UND JUGENDHILFEʹ (jahrzehntelang noch JUGENDWOHLFAHRT genannt); und alle Beiträge, die ich jeweilig wo auch immer diesbezüglich tätige und zur Diskussion stelle und jedwede Diskussion an der ich mich beteilige oder die ich versuche anzukurbeln, dienen ausschließlich diesem Bildungs- und Lehrzweck; und ich habe nicht vor irgend etwas daran zu ändern.

Ich betreibe nirgens Werbung und beziehe nicht den geringsten finanziellen Gewinn aus dieser meiner Aufklärungsarbeit/Bildungsarbeit mit der ich jetzt schon, ununterbrochen, siebzehn und einhalb Jahre lang beschäftigt bin: innerhalb meinen eigenen beschränkten persönlichen Möglichkeiten, Wissen und Können (auch meinem nicht so voll ausgeprägten deutschsprachlichen Können).

Meine Arbeit und wie ich sie ausführe ist überall hochgeschätzt, aber natürlich nicht von jedem, insbesondere nicht von denjenigen die etwas zu verbergen, zu verschweigen und zu verschleiern haben. Gegen Drohungen von Letzteren, und denjenigen die sich mit ihnen verbunden fühlen, jedoch bin ich völlig immun.

All denjenigen die mir nicht feindselig gegenüber stehen grüße ich ganz herzlich aus dem Exil in Australien

Martin MITCHELL
(
Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 )
(
ansässig in Australien seit dem 24.03.1964 )
(
seither unabhängig und frei - free as a bird )

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#endlichEntschaedigung
#Schadensersatz
#compensationnow
#AlmosenNeinDanke
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